„Man kann nicht genug betonen, welchen Schaden die 35-Stunden-Woche unserem Land gebracht hat.“ Nicolas Sarkozy
Mit 17 Jahren entwickelte von Bechtolsheim seinen ersten Computer und ein Jahr später bei „Jugend forscht“ mit einer Arbeit über Ultraschall. Im Alter von 22 Jahren zog er in die USA und studierte in Stanford. 1982 gab er seine Doktorandenstelle auf, um „Sun Microsystems“ zu gründen. Von Bechtolsheim engagierte sich als Risikokapitalgeber und tätigte 1998 eine wichtige Investition: Google machte ihn zu einem der reichsten Deutschen. Von Bechtolsheim wurde 1955 am Ammersee geboren.
Gemeinsam mit seinem Partner Sergey Brin gründete der Informatiker Page Mitte der 1990er-Jahre das Unternehmen „Google“. Er unterbracht dafür sein IT-Studium an der Universität Stanford und entwickelte die mittlerweile weltbekannte Suchmaschine. Page wurde 1973 in den USA geboren und gilt heute als einer der reichsten Menschen der Welt.
Gemeinsam mit seinem Partner Larry Page gründete der Informatiker Brin Mitte der 1990er-Jahre das Unternehmen „Google“. Er unterbracht dafür sein IT-Studium an der Universität Stanford und entwickelte die mittlerweile weltbekannte Suchmaschine. Brin wurde 1973 in Moskau geboren und gilt heute als einer der reichsten Menschen der Welt.
Das Urheberrecht hat auch die Aufgabe, der Öffentlichkeit den unkomplizierten Zugang zu Wissen zu sichern. Wo es neue Möglichkeiten des Zugangs gibt, müssen die Regularien angepasst werden – ohne die Urheber zu benachteiligen.
Altertümlich, überflüssig, zukunftsfeindlich: Das Urheberrecht, diese uralte Institution, muss sich gerade ziemlich viel vorwerfen lassen. Das Plädoyer der Verteidigung.
Bis 70 Jahre nach seinem Tod hat ein Autor Anspruch auf das Urheberrecht. Aus der Sicht von Google muss sich absurderweise der Verfasser selbst um die Wahrung des Rechts kümmern. Der Generalsekretär des P. E. N., Herbert Wiesner, erklärt im Gespräch mit Bettina Koller, warum Google diese Macht nicht haben darf.
Im Streit ums “Google Book Settlement” wird immer wieder der Begriff des geistigen Eigentums beschworen. In Wirklichkeit ist aber alles nur eine Frage der richtigen Verteilung.
Der Mikroblogging-Service möchte sich lieber Kapital bei einem Börsengang besorgen, als an ein Großunternehmen wie Google oder Microsoft zu verkaufen. Dabei ist Eile geboten. Denn wenn Twitter erst einmal Geld verdient, dann ist die Firma viel weniger wert als heute.
Nicht nur Social Media, auch Google wird immer unentbehrlicher. Wie das Unternehmen aus Mountain View sich selbst unersetzbar machte und dabei alte Strukturen aufgebrochen hat.
Googles Rückzug aus China sorgt im Land nicht für viel Aufregung, denn die Suchmaschine war dort nie relevant. Doch Regimekritiker finden andere, kreative Wege, die Zensur zu umgehen.