„Nur Kinder, Narren und sehr alte Leute können es sich leisten, immer die Wahrheit zu sagen.“ Winston Churchill
Wir brauchen gottverantwortliche Menschen, die sich, ob reich oder ob arm, nicht den Mund verbieten lassen von Umständen oder Logiken, aus denen es vermeintlich kein Entrinnen gibt.
Ex-Tagesschausprecherin und Buchautorin Eva Herman warb für eine neue Weiblichkeit und wurde dafür als Ewiggestrige abgewatscht. Trotzdem bleibt sie bei ihrer Meinung: Frauen gehören nach Hause zu ihren Kindern. Seit kurzem liest die geschasste Moderatorin auch wieder Nachrichten – für den auf Verschwörungstheorien spezialisierten Kopp Verlag. Das Interview führte Nina Anika Klotz.
Die Gleichberechtigung der Frau in der Gesellschaft gilt als weit fortgeschritten. In vielen Unternehmen werden die Richtlinien aber weiterhin von Männern vorgegeben. Die Frauenrechtlerin Eleanor Tabi Haller-Jorden erklärt, was es braucht, um auch dort ein Umdenken zu bewirken.
Mal wieder hat das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber die Leviten gelesen: Lesbische und schwule Partnerschaften sind mit der Ehe in ihren Wesenselementen identisch und müssen deswegen gleichbehandelt werden. Ein wichtiger Schritt – für Schwule und Lesben gibt es nur einen Weg vorwärts: ab in die Mitte der Gesellschaft.
Die Debatte um die Abschaffung Deutschlands ist um eine Facette reicher: So wie die Juden ein bestimmtes Gen teilen, so teilen es auch die Muslime. Meint Thilo Sarrazin. Die einen werden Banker, die anderen werden Gemüsehändler. Die Studie, auf die er sich bei seiner Thesenbildung bezieht, hat er falsch verstanden. Positive Eigenschaften oder gute Werthaltungen werden nicht vererbt. Die können alle in demselben Maße erlernen. Oder dabei scheitern.
Zwei Jahre nach dem Krieg mit Russland bekräftigt die stellvertretende Außenministerin Georgiens den Reformwillen ihres Landes. Mit Martin Eiermann sprach sie über die Rechte ethnischer Minderheiten und die Hinwendung zur EU.
Gleichberechtigung lässt sich nicht mit einzelnen Events erreichen. Vielmehr braucht es Unterstützer, die rund ums Jahr für die Geschlechtergleichheit eintreten. Gewerkschaften schaffen es, über Partikularinteressen hinaus Allianzen zu schließen.
Fakt ist: In Deutschland ist die soziale Mobilität eher gering ausgeprägt. Ähnlich gering oder geringer als der Anteil von Frauen in Unternehmen ist auch der von Migranten im öffentlichen Dienst oder anderen Teilen der Gesellschaft. Dabei ist jeder fünfte Deutsche nicht von hier – ein Plädoyer für die Migrantenquote.
Alle Jahre wieder: Derzeit wälzen sich erneut Horden Homosexueller zu fetten Beats in knappen Kostümchen durch viele EU-Metropolen – eigentlich, um an den Schwulenaufstand in der New Yorker Christopher Street gegen Polizei-Willkür zu erinnern.
Der CSD ist ein wichtiger Termin für die lesbisch-schwule Bewegung. Während die Teilnehmer zu Kohls Zeiten noch ausgelacht worden sind, bilden sich heute in immer mehr Städte diese Züge der Toleranz. Ein gutes Zeichen.