SM praktizieren und darüber fabulieren, SM-Vorkehrungen zu treffen, und mit anderen darüber sprechen – das beschreibt nur einen Teil des Lebens von Cornelia Jönsson, wohl aber ihr berufliches Schaffen. Sie schreibt über sexuelle Vorlieben Sachbücher und Romane, im Gespräch mit Bettina Koller erzählt sie von ihrem eigenen Zugang und warum der devote Mann ein Ladenhüter ist.
In Australien wurde ein Mensch offiziell als Neutrum anerkannt. Setzen die androgynen Anarchisten zum Sprung auf den Weltmarkt an?
Eine repräsentative Studie zeigt: Tabuverletzungen in den Medien werden von der Jugend zunehmend akzeptiert. Gewaltig aber sind die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen.
In der Schweiz soll das Elter die Begriffe Vater und Mutter ersetzen. Auch der Europarat will im Namen der Geschlechtergerechtigkeit die Sprachbenutzer umerziehen. Hinter beiden Projekten verbirgt sich ein Gleichheitswahn, der letzten Endes unmenschlich ist.
Ex-Tagesschausprecherin und Buchautorin Eva Herman warb für eine neue Weiblichkeit und wurde dafür als Ewiggestrige abgewatscht. Trotzdem bleibt sie bei ihrer Meinung: Frauen gehören nach Hause zu ihren Kindern. Seit kurzem liest die geschasste Moderatorin auch wieder Nachrichten – für den auf Verschwörungstheorien spezialisierten Kopp Verlag. Das Interview führte Nina Anika Klotz.
Die alten Geschlechterbilder von Mann und Frau sind überholt. Längst sind erweiterte Modelle Realität und wir müssen unsere Kinder schon früh darauf vorbereiten.
Sprache bedingt Wahrnehmung und Bewusstsein, ergo ist eine Gesellschaft, deren Sprache von maskulinen Begriffen geprägt ist, auch männlich dominiert. Um Gleichberechtigung zu erzielen, muss also eine geschlechtsgerechte Sprache her – die schweizerische Nationalrätin Doris Stump verteidigt ihre These gegenüber der Polemik unseres Kolumnisten Alexander Kissler.
Wie soll Gender-Mainstreaming zur Lösung der aktuellen Probleme beitragen? Was hat die Gesellschaft davon, wenn schon Kindern die Gewissheit ihrer geschlechtlichen Identität genommen wird? Die Politik sollte ihre Anstrengungen und ihr Geld lieber in Bildung stecken, um den Einsturz unserer Demokratie zu verhindern.
Laut einer neuen Studie sind Frauen bei Gehaltsverhandlungen schnell zufrieden und setzen nicht ihr Recht auf gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit durch. Ein Rätsel für die Forscher, die in dem Verhalten eine Art Selbstauslieferung vermuten.
Unser Kolumnist fühlt sich wie Ronald Reagan am Nacktbadestrand von Woodstock, findet aber, dass andere in die Klapse gehören: zum Beispiel der Chef der Bundeszentrale für politische Bildung.