„Wenn wir uns überall einmischen wollen, wo himmelschreiendes Unrecht geschieht, dann riskieren wir den dritten Weltkrieg. “ Helmut Schmidt
Alexander Görlach traf Wikipedia-Gründer Jimmy Wales beim Digital-Life-Design-Event des Burda-Verlags in München.
Mario Adorf wird heute 80 Jahre alt. Er hat keine Angst vor dem Tod, er freut sich aber auch nicht über das Altwerden. Er hofft, dass er den Zusammenbruch des Kapitalismus, der für ihn unausweichlich ist, nicht mehr miterleben muss. Das Interview führte Nina Anika Klotz.
Woher komme ich? Wohin gehe ich? Das sind die grundsätzlichen Fragen menschlicher Existenz. Forschung kann darauf nur unzureichende Antworten geben. Befriedigung verschafft letztendlich nur eine Besinnung auf Gott und auf das Telos menschlichen Lebens.
Die Frage, ob der Mensch Willensfreiheit besitzt oder nicht, wird heftig diskutiert, seit Menschen über sich und ihr Handeln nachdenken. Allerdings ist diese Diskussion von zahlreichen Missverständnissen gekennzeichnet.
Viele heutige Überzeugungen bezüglich unseres Willens basieren auf einer Studie aus den früher 1990er-Jahren. Doch deren Erkenntnisse sind mit Bedacht zu zitieren, unterliegen sie doch diversen Einschränkungen. Dass es einen freien Willen gibt, bleibt da nur zu hoffen.
Wir waren nie freier als heute – nicht trotz, sondern wegen des neuronalen Determinismus. Denn: Wir sind mehr als nur Bewusstsein.
Sind wir unfrei, weil sich Gott uns weder im Weltall noch im Computertomografen zeigt? Wenn Neurobiologen glauben, mit ihren Forschungen das Prinzip der Willensfreiheit widerlegen zu können, dann verwechseln sie die Speisekarte mit dem Essen.
Die meiste Zeit tun wir Dinge, ohne genau zu wissen warum. Haben wir also keinen freien Willen? Entscheidet unser Gehirn für uns? Lars Mensel sprach mit dem niederländischen Neurowissenschaftler Victor Lamme über das Bewusstsein, die Notwendigkeit eines neuen Menschenbildes und die Grenzen der Wissenschaft.
Er arbeitet mit Maden, Blut, Sperma und Kot und hat den Schädel von Adolf Hitler untersucht. Alexandra Schade sprach mit dem Kriminalbiologen Mark Benecke über seine spannendsten Fälle, die Frage des freien Willens und seine mögliche Karriere in der Politik.