Raumfahrttechnik spielt in vielen Bereichen eine bedeutende Rolle. Für die Wissenschaft allgemein und ganz speziell in der Klimaforschung. Es ist möglich, diese Vorteile zu nutzen, ohne dabei die Umwelt zu belasten.
Alle reden über Innovation. Dabei geht häufig verloren, dass Innovation niemals Selbstzweck ist. Die Debatte braucht eine Meta-Ebene. Dort muss diskutiert werden, welche Innovationen gut und welche böse sind.
Dem Fortschrittsdenken fehlt die Nachhaltigkeit, das macht es irrational. Wenn sich die Menschen bei der Entwicklung neuer Technologien ihre Irrationalität bewusst machen, entstehen sinnvolle Innovationen. Verhaltensforscher Dan Ariely fordert Disziplin, Zuckerbrot und Peitsche.
Wo Modernität zum Selbstzweck wird, wird sie reaktionär und blind für das, was sie vernünftigerweise zu leisten hätte. Ein (aus Gründen) unfeuriges Plädoyer wider die Minutensparprojekte der Bahn in Stuttgart und anderswo.
Der Statistiker und Philosoph Nick Bostrom leitet das Oxford Future of Humanity Institute. Mit Martin Eiermann sprach er über existenzielle Bedrohungen, genetische Manipulationen und die Bedeutung der Moral für technologischen Fortschritt.
Er wuchs auf am Institute for Advanced Study in Princeton, baute Kajaks in Kanada und forscht seit den 80er-Jahren zur Zukunft des Internets. Martin Eiermann sprach mit dem Wissenschaftshistoriker George Dyson über die Katalogisierung des Internets, künstliche Intelligenz und die Definition des Lebens.
Kevin Kelly ist Gründungsmitglied des Magazin Wired und gilt als einer der Vordenker des frühen Internets. Mit Lars Mensel und Martin Eiermann sprach er über die Definition des Lebens, Privatsphäre und konsequenten Fortschrittsoptimismus.
Er arbeitete als Fotograph, redigierte den “Whole Earth Catalogue” und gründete das Magazin “Wired”. Später beriet er die Produzenten des Films “Matrix” und verkaufte seine Besitztümer um mit dem Fahrrad quer durch die USA zu fahren. Kelly schreibt für die New York Times, Harper’s Wired, The Economist, GQ und andere Publikationen.
Er arbeitet seit 25 Jahren als Journalist und schreibt heute regelmäßig für die Zeitschrift novo argumente. Er ist Autor der Bücher “Ferraris For All” und “Cowardly Capitalism”. Die Idee des Wirtschaftswachstums verteidigt er unter anderem unter danielbenami.com.