„Fast alle Reiche entstehen durch Gewalt, aber keines kann durch Gewalt erhalten werden.“ Henry Kissinger
Wer die Universitäten einem ständigen Prozess des Planens, Berechnens, Evaluierens und Kontrollierens unterwerfen will, hat entweder die Idee der Universität nicht verstanden oder er hat sie verstanden, verachtet sie aber.
Woher komme ich? Wohin gehe ich? Das sind die grundsätzlichen Fragen menschlicher Existenz. Forschung kann darauf nur unzureichende Antworten geben. Befriedigung verschafft letztendlich nur eine Besinnung auf Gott und auf das Telos menschlichen Lebens.
Der Diplomtheologe und ehemalige Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung war von 1998 bis 2009 Mitglied des Bundestages und von 2004 bis 2009 Parlamentarischer Staatssekretär in den Bundesministerien Forschung und Stadtentwicklung. Nach seinem Beschluss nicht erneut zu kandidieren, arbeitet er nun während einer Sabbathzeit als Schriftsteller („Notbremse. Ein Politikjunkie entdeckt die Stille“), Autor und Journalist.
Die Wissenschaft im Netz ist dezentral und Open Source – ein Facebook für Forscher und Vordenker. Um den Austausch von Informationen voranzubringen, muss sich die Wissenschaft vom starren Mantel der Institute lösen. Das Ziel: ein echtes Web des Wissens.
Der Sprecher der Europagruppe der Grünen in Europaparlament, sowie Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Schatzmeister der Grünen-Fraktion wurde für die Legislaturperiode 2009-2014 gewählt. Bütikofer ist Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) und grüner Koordinator im Unterauschuss für Sicherheit und Verteidigung. Von Ende 2002 bis Ende 2008 war Bütikofer Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. 1997 wurde er sum Landesvorsitzenden der Grünen in Baden-Württemberg gewählt und 1998 zum Politischen Bundesgeschäftsführer.
Das World Wide Web verändert vieles in der Welt, auch das Wissenschaftssystem. Es erleichtert den Zugang zur Wissenschaft und erhöht die Transparenz. Es erlaubt eine Revolution der Präsentation und Dokumentation wissenschaftlicher Ergebnisse. Es verändert die Beziehung der Wissenschaft zu den Daten und der Dynamik der Welt und erschafft eine neue virtuelle Welt.
Der Journalist ist Herausgeber und Chefredakteur des Online-Magazins The Globalist, welches sich mit der Schlüsselfrage auseinander setzt, was die Welt im innersten zusammenhält oder auseinandertreibt. Stephan Richter leitet zudem das Globalist Research Center und ist Präsentator des Globalist Quiz.
Absolute Wahrheit: wer kann das schon wirklich verstehen? Wenn man den Begriff nur lokal begreift, dann ist das Konzept durchaus sinnvoll und kann helfen, zwischen Kulturimperialisten und Sprachrelativisten zu vermitteln.
Mit seinem Start-up Researchgate möchte Ijad Madisch den Austausch zwischen Forschern verbessern. Er sprach mit The European über die Möglichkeiten des Internets, die Interessen von Investoren und den Standort Berlin.