Mindestlohn ist DDR pur ohne Mauer. Guido Westerwelle

Artikel zum Tag “Finanzkrise”

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Köpfe

Wolfgang Schäuble

Politiker

Der Politiker gehört zum Urgestein der CDU: 1961 trat er in die Junge Union ein, 1972 zog er erstmals in den Bundestag ein und wurde immer wieder direkt gewählt. 1984 machte ihn Helmut Kohl zum Bundesminister für besondere Aufgaben. Am 12. Oktober 1990 schoss ein psychisch Verwirrter dreimal auf Schäuble und verletzte ihn, sodass er seither im Rollstuhl sitzt. Im ersten Kabinett von Angela Merkel plädierte er als Bundesinnenminister wiederholt für schärfere Überwachungsmaßnahmen. Seit 2009 ist er Bundesfinanzminister.

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Köpfe

Alexander Mettenheimer

Ehem. CEO Merck Finck & Co.

1982 trat er in den Citibank-Konzern ein. Er leitete verschiedene Abteilungen in Europa und Amerika, unter anderem als Vorstandsmitglied der Citibank Privatkunden AG. Von 2002 bis 2010 war Mettenheimer CEO der Privatbank Merck Finck & Co. Seit seinem Ausscheiden ist er in beratender Funktion tätig, unter anderem als Mitglied des Verwaltungsrats der BayernLB. Er studierte Jura in Frankfurt, Bonn und Modena. Im Zuge der Finanzkrise hat Mettenheimer mehrfach zu den Ursachen der Krise und der Stigmatisierung von Wohlstand publiziert.

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Köpfe

Wim Kösters

Ökonom und Europa-Experte

Der emeritierte Professor ist seit 2003 Vorstandsmitglied des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Er hielt bis 2011 einen Lehrstuhl für Theoretische Volkswirtschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum, dort hielt er auch den Jean Monnet Lehrstuhl und war Direktor des Instituts für Europäische Wirtschaft. Kösters nahm zahlreiche Forschungsaufenthalte im Ausland wahr, u.a. bei der OECD in Paris sowie in Japan, Korea, Indien, Lateinamerika und den USA. Er ist Mitglied des Direktoriums des Instituts für Europäische Politik (IEP) in Berlin.

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Köpfe

Mats Persson

Direktor "Open Europe"

In London und Brüssel leitet er seit 2006 die Denkfabrik “Open Europe”, vorher war Mats Persson als Politikberater in Washington beschäftigt. Er ist der Autor des Buches “A House Built on Sand? The ECB and the hidden cost of saving the Euro”. Persson studierte in Virginia und an der London School of Economics.

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Köpfe

Daniela Schwarzer

Politökonomin

Die Politökonomin leitet die Forschungsgruppe „Europäische Integration“ bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. 2012/2013 ist sie als Gastwissenschaftlerin am Weatherhead Center for International Affairs der Universität Harvard und Non-resident Fellow der Transatlantic Academy in Washington, DC. Von 1999 bis 2005 war sie zunächst Leitartiklerin, dann Frankreichkorrespondentin der Financial Times Deutschland. Schwarzer unterrichtet regelmäßig an deutschen und internationalen Universitäten.

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Köpfe

Josef Ackermann

Ökonom

Der Ökonom war lange Zeit einer der weltweit einflussreichsten Manager und stand von 2006 bis 2012 dem Vorstand der Deutschen Bank AG vor. Ackermann war und ist gleichzeitig eine kontroverse Person: Seine Forderung nach 25 Prozent Rendite wurde in der Öffentlichkeit heftig kritisiert, gleichzeitig führte er die Deutsche Bank aus Sicht von Finanzexperten erfolgreich durch schwierige Zeiten. Der 1948 in der Schweiz geborene Ökonom ist auch nach seinem Ausscheiden aktiv, etwa im Siemens-Aufsichtsrat, dem Stiftungsrat des Weltwirtschaftsforums und der Bilderberg-Konferenzen.

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Kolumnen

Abfindung für Novartis-Manager Daniel Vasella

Der gerechte Lohn

Wie viel darf ein Top-Manager verdienen? Der Fall des scheidenden Novartis-Präsidenten Daniel Vasella zeigt, dass die ganz großen Exzesse nicht mehr geduldet werden. Und dass es Alternativen gibt.

von Richard Schütze 25.02.2013

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Ludwig Erhard plus AIG plus Lehman plus bürgerliche Werte – das ist eine Killerapplikation gewesen.

Ludwig Erhard plus AIG plus Lehman plus bürgerliche Werte – das ist eine Killerapplikation gewesen.

von Frank Schirrmacher 15.08.2011

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Debatten

Haushaltsstrenge als einziges Heilmittel

Chance verpasst

Sparen gilt als einziges Heilmittel gegen den Anstieg der Schulden. Was während der internationalen Finanzkrise 2009 noch ein sinnvolles wirtschaftspolitisches Mittel war, behindert jedoch heute das europäische Wachstum.

von Jérôme Creel 23.05.2012

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Wenn es auf dem Weltfinanzmarkt brennt, dann muss gelöscht werden. Selbst wenn es sich um Brandstiftung handelt.

Wenn es auf dem Weltfinanzmarkt brennt, dann muss gelöscht werden. Selbst wenn es sich um Brandstiftung handelt.

von Peer Steinbrück 24.09.2009

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