Familienförderung ist gelebte Generationengerechtigkeit, eine Reform der Pflegeversicherung und bezahlbare Sozialsysteme. Die Junge Union will es wissen.
Die Kanzlerin stellt sich der Jungen Union nicht. Sie möchte auch in diesem Jahr das Ergebnis ihrer Partei nach der Bundestagswahl nicht diskutieren. Der Jungen Union aus dem Südwesten reicht es: Sie fordert einen Bundesparteitag.
Der Vorsitzende der Jungen Union Philipp Mißfelder spricht im Interview mit The European über die Herausforderung, die junge Protestparteien an die Union stellen, den Einsatz in Afghanistan sowie über ganz persönliches Familienglück. Das Gespräch führte Alexander Görlach.
Der Kampf von Familienministerin Kristina Schröder gegen Linksextremismus bedeutet die Kriminalisierung von Gesellschaftsengagement, meint Juso-Chefin Franziska Drohsel. Ein konservatives Weltbild wird aus der Mottenkiste der Geschichte geholt, mit Geld des Familienministeriums umgesetzt und somit gefährlich – sogar für Schüler.
Durch die Sonderstellung der Ehe würdigt der Staat die Verzichte und Leistungen Einzelner für das Gemeinwohl. Eine rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften untergräbt diese Sonderstellung. Dazu darf es nicht kommen.
Der promovierte Erziehungswissenschaftler, Psychologe, Supervisor (DGSv) und Konflikt-Coach lehrt seit 2004 Konzepte der Eltern-Qualifizierung, Pädagogik der Kindheit, Methoden der Gesprächsführung, Konflikt-Management und Supervision an der Katholischen Hochschule NRW in Köln. Wunsch hat Lehraufträge an der Philosophischen Fakultät der Uni-Düsseldorf und an der Hochschule für Oeconomie & Management in Neuss. Er ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen sowie Autor der Erfolgsbücher: Die Verwöhnungsfalle, Abschied von der Spaßpädagogik und Boxenstopp für Paare, sowie zahlreicher Fach-Publikationen.
Die Grünen-Politikerin Ursula Eid ist Mitglied im Nationalen Rat für Nachhaltige Entwicklung und Vorsitzende des Beraterkreises für Wasser und sanitäre Grundversorgung des UN-Generalsekretärs. Zuvor arbeitete sie zwanzig Jahre als Mitglied des deutschen Bundestages, unter anderem als Staatssekretärin im Entwicklungsministerium sowie als G8 Afrika-Beauftragte.
Hinter der oft blassen Kanzlerin agiert eine immer sichtbarere Arbeitsministerin. Ursula von der Leyens Tatendrang lässt sie weit über ihr Ministerium strahlen und positioniert sie als potenzielle Nachfolgerin Merkels.