Der SPD-Europapolitiker wurde 1955 geboren. Schulz ist seit 2012 Präsident des Europäischen Parlamentes und war seit der Europawahl 2004 Vorsitzender der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE). Schulz trat 1974 der SPD bei und wurde 1987 mit 31 Jahren jüngster Bürgermeister Nordrhein-Westfalens (Würselen). 1994 zog Schulz in das Europaparlament ein und ist seit 1999 Mitglied des SPD-Parteivorstandes und des Parteipräsidiums. Martin Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Zwei Unbekannte sollen die EU künftig führen: Catherine Ashton als europäische “Außenministerin” und Herman Van Rompuy als EU-Ratspräsident. Eine kluge Wahl, denn letztlich geht es in Europa nicht um die “eine Stimme”, sondern um einen gut geführten Chor.
Neuer Vertrag und “neue Köpfe” – die EU hat sich mit neuen Grundlagen zukunftsfähig gemacht. Jetzt kommt es auf die Handelnden an, was sie daraus machen.
Ein neuer Vertrag reicht nicht, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen. Entscheidend wird sein: Wozu brauchen wir die EU in der Zukunft?
Moskau lädt ein. Jo Groebel über das Meeting internationaler Topjournalisten. Pressefreiheit wird natürlich angesprochen, doch vor allem geht es um Europa. Eine Nachbetrachtung.
Den Griechen steht ein harter Sparkurs bevor. Doch in der Krise liegt auch eine Chance, wie Irland erfolgreich vorgemacht hat: Eine heilsame Schockwirkung könnte den Euro aus der Krise sogar noch gestärkt hervorgehen lassen.
Der jüngst zu Ende gegangene Gipfel hat Europa eine Atempause verschafft. Warum den Europäern der schwierigere Teil des wirtschaftlichen Weges noch bevorsteht.
Die Finanzkrise in Griechenland gerät zur existenziellen Bedrohung der Europäischen Währungsunion. Angela Merkels Fähigkeiten, Krisen zu meistern, sind jetzt mehr denn je gefragt. Denn mit dem Euro steht auch die politische Union auf dem Spiel.
Deutschland hat ein vitales Interesse, dass Griechenland geholfen wird. Geht der Staat pleite, bleiben viele deutsche Banken auf ihren Krediten sitzen. Bleibt die Frage, welche Länder künftig noch Finanzhilfen beanspruchen.
Die Panik in Europa ist groß, in den Medien wird von feindlichen Spekulationsattacken aus den USA gesprochen, befeuert von Bonitätsabstufungen der großen Rating-Agenturen. Maßnahmen, die solche Agenturen zu mehr Transparenz verpflichten, werden in Europa bislang nicht ergriffen.