Die junge demokratische Bewegung in Tunesien tut sich schwer. Nach der Revolution ist von konstruktiver politischer Partizipation nur wenig zu sehen. Auch wenn sich die Wirtschaft erholt, bleibt das Land fragil.
Die westlichen Medien haben sich nach den historischen Wahlen in Tunesien sofort auf das gute Abschneiden der Islamisten gestürzt. Zu Unrecht. Nicht nur besteht mehr als die Hälfte des Parlaments aus Vertretern des Säkularismus, nein: Zum ersten Mal hat es auch wirklich freie Wahlen gegeben.