Der FDP-Chef ist nicht mehr zu halten: Er führt seine Partei nach rechts, er trennt Amt und privat nicht sauber. Die Parteibasis kommt mit dem Mövenpick-König, Luxushotel-Einweiher und Hartz-IV-Empfänger-Entehrer nicht mehr klar. Frau Merkel möchte keine vier Jahre mit ihm regieren. Sein Kopf wird rollen, bald schon.
Kommt Schwarz-Grün? Nein! Was dann? Christlich-ökologisch. Die beiden Partner, so unterschiedlich sie sind, sorgen für eine Wiederkehr der Werte und der Vision in die Politik. Dann wird sich endlich wieder etwas tun in Deutschland
So lange Laptop und Lederhosen zusammenpassten, funktionierte die CSU. Doch wie andere Volksparteien auch, zermürben sich die traditionellen Milieus. Dazu kommt eine unglaubwürdige Taktiererei in inhaltlichen Fragen – ob da noch ein Urviech à la Strauß helfen könnte?
Es ist nicht der Abgang des schwarzen Barons, der die CSU so schwächt. Vielmehr leiden die Bayern unter der Berliner Führungsschwäche und einem kränkelnden liberalen Sparringspartner. Die Erneuerung, vor allem energiepolitisch, muss nun auf Landesebene beginnen – da hilft keine gestriegelte Fanfare in der Hauptstadt.