Der 1947 in Duisburg geborene Theologe ist seit 2003 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Schneider ist außerdem Mitglied des EKD-Rats und hat sich im Ruhrgebiet immer wieder für den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Kohle- und Stahlindustrie eingesetzt. Seine Aussage, Jesus sei keinen Sühnetod gestorben, wird noch heute von vielen Christen kritisiert.
Die “Gude Laune”, die Techno-Papa Sven Väth immer wieder verkündet, ist in der Szene nach den schrecklichen Ereignissen von Duisburg getrübt. Aber ein Ende der Bewegung ist lange nicht in Sicht – vor allem, weil die Loveparade schon lange nicht mehr für den wahren Spirit des Techno steht.
Das Unglück von Duisburg hat allenthalben der Event-Sucht der Veranstalter ein Ende gesetzt. Die Technokultur bleibt davon unbeeinträchtigt. Wer jetzt den Abgesang eines Zeitalters anstimmt, verkennt, dass Techno gesellschaftspolitisch nicht mehr als eine Marginalie darstellt.
Er ist seit 2010 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften und Didaktik der Wirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen. Als Senior Fellow der „stiftung neue verantwortung“ leitete er das Projekt „Zukunft der ökonomischen Bildung“. Tim Engartner wurde 1976 geboren und studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Bonn, Oxford und Köln. Seine Schwerpunkte liegen in der ökonomischen Bildung sowie der (De-)Privatisierung und Sozialstaatsentwicklung.
Loveparade reloaded: Genau ein Jahr nach Duisburg wurde bei Facebook zum erneuten Tanzen um die Siegessäule aufgerufen. Das ist nicht nur geschmacklos, es ist auch völlig realitätsfern.
Der Bürger ist unberechenbar – gerade das ist ein Grund, ihn mitbestimmen zu lassen.
Ein Herrscher ohne Volk war Adolf Sauerland schon lange – nun haben ihn die Duisburger aus dem Schloss gejagt. Die Demokratie hat sich als wehrhaft erwiesen.
Einer muss doch schuldig sein: Was der Fall Sauerland mit Demokratie zu tun hat und was vielleicht nicht.