„Jeder Herrscher braucht Verbündete. Je größer die Verantwortung, desto mehr Verbündete braucht er.“ Silvio Berlusconi
In Dubai ist durch Größenwahn und dummes Ölgeld eine kalte, künstliche Welt entstanden, die jetzt in sich zusammenfällt. Darüber ist sich die westliche Welt nahezu einig.
Ehrgeizige Wirtschafts- und Bildungspläne sollen den Golfstaaten den Weg in die Zeit nach dem Öl weisen. Doch oberflächliche Veränderungen reichen nicht aus. Die politischen und ökonomischen Strukturen müssten von Grund auf verändert werden, erst dann kann sich zeigen, ob sich die Golfstaaten zu wichtigen globalen Akteuren entwickeln können.
Gründete und leitete fünf Jahre lang ein Handelsunternehmen in Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Ab 2004 studierte er Politikwissenschaften, Modern Middle Eastern Studies und Middle East Politics in Berlin (Freie Universität), Oxford (St Antony’s College) und London (School of Oriental and African Studies). 2010 veröffentlichte er eine Monographie über die politökonomische Entwicklung Dubais am Golfforschungszentrum in den VAE. Seit 2011 arbeitet Sailer als freier Journalist in Kairo.