Der Journalist und Autor Klaus Harpprecht ist scharfsinniger Beobachter des Politischen. Mit Chefredakteur Alexander Görlach sprach er über das deutsch-französische Verhältnis, europäische Identität und die Krise des Euro – mit Hans-Olaf Henkel geht er dabei streng ins Gericht.
Nicolas Sarkozy hat in den Wahlkampfmodus geschaltet und seine erneute Kandidatur für das Amt des französischen Präsidenten angekündigt.
Der promovierte Politikwissenschaftler und Professor (geb. 1948) ist seit 1996 stellvertretender Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg. Seine Tätigkeitsschwerpunkte umfassen vor allem wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle des Staates und Probleme der Wirtschaftspolitik in Frankreich und Deutschland sowie die Rolle beider Länder in Europa. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen Lehrbücher wie der Länderbericht Frankreich, den er zusammen mit Adolf Kimmel herausgibt.
In Berlin geboren (1983) und aufgewachsen, wechselte sie vor vier Jahren die Hauptstadt. In Paris arbeitet sie seitdem als Freie Journalistin für deutsche und deutsch-französische Medien. 2008 erhielt sie den deutsch-französischen Journalistenpreis für das Blog-Projekt „Generation 80“ zusammen mit ihrer französischen Kollegin Eva John.
1988 im Ruhrgebiet geboren, hat sie Europa im Herzen. Während ihres Studiums der European Studies und Kommunikationswissenschaften lebte sie das Prinzip Schengen und pendelte im Jahresrythmus zwischen dem westfälischen Münster und dem nordfranzösischen Lille.
Wenn es sie mal wieder in ihre alte Heimat verschlägt arbeitet sie als freie Mitarbeiterin für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Außerdem schreibt sie für cafebabel.com und ist Chefredakteurin der deutschen Seite des Online-Magazins Die Euros.
Mitten in der schwersten Krise der Europäischen Union hat Frankreich gewählt. Mit knapp 52% setzte sich der sozialistische Herausforderer François Hollande gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy durch. Das Duo Merkozy ist nun also Geschichte. Das Wahlergebnis hat Auswirkungen auf ganz Europa.
Nicolas Sarkozy hat mit seinem Politikstil viele Franzosen enttäuscht. Durch ihre Unterstützung für seinen Wahlkampf erweckt die deutsche Kanzlerin den Eindruck, Sarkozy sei der einzige verlässliche Partner. Dieser Eindruck täuscht.
François Hollande ist keine Gefahr für die deutsch-französischen Beziehungen. Die Realität wird den Sozialisten, sollte er gewählt werden, schnell einholen. Eine Neuverhandlung des Fiskalpakts steht dann nicht mehr zur Debatte.
Der Kieferchirurg und UMP-Politiker (Jahrgang 1951) ist seit 1995 Bürgermeister von Lingolsheim (Elsass) und vertritt seit dieser Zeit die Region Bas-Rhin in der französischen Nationalversammlung. Yves Bur ist Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe und Mitglied des Ausschusses für europäische Angelegenheiten.