E-Books kauft man nicht im Buchladen, sondern ganz bequem vom Computer aus. Für den deutschen Buchhandel bedeutet das unbequeme strukturelle Umstellungen. Was muss passieren, damit “Kindle” und Co den herkömmlichen Buchladen nicht aus unseren Stadtlandschaften verschwinden lassen?
Der deutsche E-Book-Markt steckt in den Kinderschuhen – noch. Mit einer neuen Generation von Lesegeräten wird das digitale Lesen gesellschaftsfähig werden. Den Tod des gedruckten Buches wird das aber nicht bedeuten.
Mehr als ein halbes Jahrtausend ist es her, dass Johannes Gutenberg in Mainz den Buchdruck erfand. Über 500 Jahre also hat uns diese Technik – wenngleich sie immer weiterentwickelt wurde – gut gedient. Mit der Einführung der digitalen E-Books könnte sie nun ins Hintertreffen geraten. Muss sie aber nicht.
Umzingelt von iPhone-Apps und dem Sony Reader hielt sich das Buch auf der Frankfurter Messe tapfer. Jetzt sorgt ausgerechnet der Musiker Nick Cave dafür, dass sich das Blatt irgendwann wendet.
Die Lesegewohnheiten werden sich weiter Radikal verändern. Technik dringt durch Kürzestromane, Prosaminiaturen und SMS-Romane weiter in unseren Alltag ein. Das gedruckte Buch aber bleibt.
Wird das E-Book das Buch verdrängen? Und wie können die Verlage mit diesem neuen Wirtschaftsfaktor umgehen, um sich zukunftsträchtig positionieren?
Im zurückliegenden Jahr haben sich die Bücher des Eckhart von Hirschhausen am besten verkauft. Müssen wir uns um den Seelenzustand der Nation sorgen?
Sie wurde 1957 in North Carolina geboren und “Wir müssen über Kevin reden” ist ihr bislang größter Erfolg. Ihr aktuelles Buch “Liebespaarungen” ist im Piper-Verlag erschienen. Die auch als Journalistin tätige Autorin schrieb unter anderem für das Wall Street Journal und den Economist. Sie lebt mit ihrem Mann in London und New York.
Als Folge des zunehmenden Lesens am Bildschirm ist unser Leseverhalten extensiver und selektiver geworden. Netztexte mit Bildern und Querverweisen führen zu einer Herausbildung von neuen und umfassenderen Lesekompetenzen. Diese hybriden Formen der Aufbereitung von Informationen sind begrüßenswert, aber auch unser Bildungssystem muss sich dieser neuen Herausforderung stellen.