Seit 2011 ist Locke US-Botschafter in China und damit einer der mächtigsten Diplomaten der Welt. Zuvor war er Handelsminister im Kabinett von US-Präsident Obama (2009-2011) und Gouverneur des Bundesstaats Washington (1997-2005). Der 1950 in Seattle geborene Locke ist damit der erste Gouverneur chinesischer Abstammung.
Der Journalist hat nicht nur in der US-Hauptstadt Washington gelebt, sondern auch in Kansas und Chicago – dem Mittleren Westen. Der gebürtige Niedersachse war für die ARD und den NDR in Washington und Hannover unterwegs. 2008 arbeitete er für NBC News, seit 2010 ist er bei den ARD Tagesthemen.
„Log Cabin Republikaner“ (LCR) nennt sich die Vereinigung von mehr als 30.000 homosexuellen Mitgliedern der Republikanischen Partei in den USA. Mit Präsident Barack Obama geht der LCR-Vorsitzende Charles T. Moran hart ins Gericht.
Sarah Palin, McCain und Co haben gegen Obama versagt. Jetzt soll General Petraeus die Republikaner anführen. Doch auch ihm war das Schlachtenglück bislang nicht hold.
George W. Bush hat die Republikaner an den Rand der Selbstzerstörung geführt. Jetzt reanimiert ausgerechnet Obama mit seinen Staatsausgaben den politischen Patienten.
Der 1983 in Pennsylvania geborene IT-Profi hat gemeinsam mit seinem damaligen Freund Mark Zuckerberg das soziale Netzwerk „Facebook“ gegründet. Hughes war einer der maßgeblichen Unterstützer der Obama-Kampagne 2008.
Spätestens seit Obamas Wahlkampf ist vielen Politstrategen das Potenzial von sozialen Netzwerken bewusst. Sie eröffnen breite Kanäle für die (Selbst-)Organisation von Menschen hinter bestimmten Kandidaten oder Initiativen. Doch wird die Politik dadurch auch zu mehr Verantwortung gezogen.
Zur Amtseinführung Obamas kamen Millionen nach Washington – doch was ist von dieser Euphorie nach zehn Monaten im Weißen Haus geblieben? Vor allem für die liberale Stammwählerschaft gehen die Reformen des Präsidenten nicht weit und schnell genug. Verliert die Botschaft vom Wandel ihre Wirkung?
Der Georgetown-Professor Stephen Wayne begleitet seit Jahrzehnten die mächtigen Männer im Weißen Haus. Im Gespräch mit The European zieht der bekennende Hillary-Clinton-Fan eine gemischte Bilanz zu Obamas erstem Amtsjahr. Das Interview führte Helge Fuhst.
“Ich bin ich nicht bereit, Guantanamo und die Sicherheit Amerikas einzutauschen gegen einen neuen außenpolitischen Kurs, der auf eine Verbesserung unseres Ansehens in anderen Ländern abzielt und unsere Kritiker beschwichtigen möchte.”