Der Journalist hat nicht nur in der US-Hauptstadt Washington gelebt, sondern auch in Kansas und Chicago – dem Mittleren Westen. Der gebürtige Niedersachse war für die ARD und den NDR in Washington und Hannover unterwegs. 2008 arbeitete er für NBC News, seit 2010 ist er bei den ARD Tagesthemen.
Der ausgebildete Politologe und ehemalige Berufsoffizier arbeitet heute als Kriegsreporter. In dieser Funktion berichtete er unter anderem für ARD und ZDF aus Irak und Afghanistan, sowie für das Magazin „Stern“ aus Bosnien und Kosovo. Als Mitglied eines niederländischen Journalisten-Teams vom Radiosender VPRO erhielt Hutsch mehrere Auszeichnungen, unter anderem im November 2008 den „Welt-Audio-Preis“.
Spätestens seit dem Aufkommen der Privaten bewegen sich die Öffentlich-Rechtlichen zwischen Quote und Qualität. Der Fall N24 macht das Dilemma deutlich. Der Sender bringt keinen Gewinn. Die Zukunft des Systems ist gefährdet.
Eines der berühmtesten sogenannten ewigen Talente im deutschen Fußball ist Mehmet Scholl. Und das Kuriose daran: Alle lieben ihn. Das ist heute nicht anders als noch zu seiner Zeit als aktiver Spieler. Keinem anderen Ex-Bayern fliegen die Sympathien so zu wie Scholli. In seiner neuen Rolle als Netzer-Nachfolger bei der ARD setzt er seine Erfolgsgeschichte als Liebling der Fußballnation fort.
Die Dauerpräsenz der rekonvaleszenten Fernsehjournalistin Lierhaus zeigt: Im selbst entfachten Mediensturm wird der Offenbarungszwang zur Falle. Er gebiert neue Mythen und verschlingt das Individuum.
Neulich in Deutschland, abends um acht: Wie sich die Tagesschau in ein treusorgendes Wohlfühlformat verwandelte und nichts dabei fand.
Kabarett war einmal eine aufklärerische Übung. Findet es heute im Fernsehen statt, besteht es vor allem aus Politikerbeschimpfung und Dünkel. Leicht strandet es in der antidemokratischen Pose.
Wer sich über das grausliche deutsche Fernsehen beschwert, ist zwar völlig im Recht; aber das ist der, der sich über das Wetter beschwert, ja auch.
Die Linkspartei hat jetzt ein Programm – das bedeutet nicht, dass morgen der Weltkommunismus ausbricht, bringt aber öffentlich-rechtliche Redakteure bereits dazu, sich wie die Idioten zu verhalten, die sie wahrscheinlich auch sind.