Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand. Max Frisch

Artikel zum Tag “Antisemitismus”

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Götz Aly

Historiker und Journalist

Der Historiker und Holocaust-Experte wurde im Jahr 2006 vom Bundespräsidenten als Nachfolger von Alexander Gauland für fünf Jahre in den Stiftungsrat des Berliner Jüdischen Museums berufen. Aly besuchte nach dem Abitur die Deutsche Journalistenschule in München, ehe er Geschichte und Politische Wissenschaft in Berlin studierte und 1971 mit einem Diplom abschloss. 1978 promovierte er im Fach Politikwissenschaft. Anschließend arbeitete Aly er als Journalist für die „taz“, „Berliner Zeitung“ und die „FAZ“. 1994 habilitierte er sich am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.

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Sören Musyal

Redaktionsassistent

Über Dresden kam der gebürtige Norddeutsche nach Erfurt, wo er seine Abschlüsse in Soziologie und Kommunikationswissenschaft machte. Nebenbei gründete er mit Freund_innen ein eigenes Magazin. Inzwischen studiert er im Master Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin. Zwischen der Lektüre von Adorno, Weber und Simmel arbeitet er als Freier für die Kooperative Berlin und The European. Er will aber lieber Soziologe als Journalist werden und hat nichts gegen Elfenbeintürme, solange sie nicht gentrifizieren.

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Wolfgang Benz

Historiker

Der Historiker war bis März 2011 Professor und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und hatte Gastprofessuren u.a. in Australien, Bolivien, Nordirland, Österreich und Mexiko inne. Benz veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, zu Nationalsozialismus, Antisemitismus und Problemen von Minderheiten und ist Herausgeber mehrerer Buchreihen. Für sein Werk erhielt er den 1992 Geschwister-Scholl-Preis 1992. Er ist Mitglied der Schriftstellervereinigung P.E.N.

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Yakov Hadas-Handelsman

Diplomat

Der 1957 in Tel Aviv geborene Hadas-Handelsman ist seit 2012 der Botschafter Israels in Deutschland. Er studierte Internationale Beziehungen an der Universität Tel Aviv sowie Nahoststudien an der Hebräischen Universität Jerusalem. Von 2003 bis 2006 war er als israelischer Botschafter im Amman tätig. Hadas-Handeslman arbeitete von 2006 bis 2011 als Stellvertretender Generaldirektor und Leiter der Abteilung Naher Osten und Friedensprozess im Außenministerium Jerusalems.

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Stephan J. Kramer

Jurist und Volkswirt

Der 1968 in Siegen geborene Stephan J. Kramer ist Leiter einer Unternehmensberatung, die sich auf Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft sowie politischen Lobbyismus spezialisiert hat. Kramer war von 2004 bis 2014 Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress und Generalsekretär des Zentralrats der Juden. Zuvor leitete er als Geschäftsführer die Verwaltung des Zentralrats. Kramer war unter anderem mit den Verhandlungen zum ersten Staatsvertrag zwischen Zentralrat und Bundesregierung im Jahre 2003 befasst.

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Heiko Heinisch

Historiker

Nach Abschluss des Geschichte-Studiums arbeitete Heinisch u.a. als freier Mitarbeiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts. Seit 2005 ist er freiberuflich tätig. Nach längerer Beschäftigung mit den Themen Antisemitismus und nationalsozialistischer Judenverfolgung wuchs sein Interesse an der Geschichte von Ideen; vor allem den Ideen der Freiheit, der Menschenrechte und der Demokratie. 2012 erschien das zusammen mit Nina Scholz verfasste Buch „Europa, Menschenrechte und Islam – ein Kulturkampf?“ im Wiener Passagen Verlag.

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Izza Leghtas

Westeuropaforscherin

Izza Leghtas ist Westeuropaforscherin bei Human Rights Watch. Sie arbeitet zu Themen wie Diskriminierung, Migration und Minderheitenrecht. Zuvor war sie für Amnesty International sowie den Europäischen Gerichtshof tätig. Die Juristin studierte an der Universität Montpellier, der Universitität Luxemburg und dem College of Europe in Brügge.

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Michael Maier

Journalist

Der Herausgeber der „Deutsch Türkischen Nachrichten“ und Gründer von „Blogform“ war früher u.a. Chefredakteur der „Berliner Zeitung“ und des „Stern”. Maier ist Autor des Buchs „Die ersten Tage der Zukunft. Wie wir mit dem Internet unser Denken verändern und die Welt retten können.” Er hat als Fellow am „Joan Shorenstein Center for the Press, Politics and Public Policy“ der „Kennedy School of Government“ an der Harvard Universität zum Thema „Umweltjournalismus in Bürgermedien“ geforscht.

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Konrad Löw

Jurist

Konrad Löw wurde am 25. Dezember 1931 in München geboren. Als Jurist war er zuerst im
bayerischen Verwaltungsdienst und später im Bundeskanzleramt tätig. 1968 begann er seine akademische Lehrtätigkeit. Von 1972 bis 1975 lehrte er als Ordentlicher Professor für Politikwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg, anschließend an der Universität Bayreuth. Seit 1999 ist er emeritiert. Seine Thesen zur Deutschen Schuld gelten als höchst umstritten, ihm wurde mehrfach Geschichtsrevisionismus vorgeworfen.

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Kolumnen

Antisemitismus und seine deutschen Gegenmittel

Wenn der Antisemitismusforscher den Anfängen wehrt

Woody Allen hat mal gesagt, gegen Antisemitismus helfe nur der Baseballschläger. In Deutschland bevorzugt man dagegen Antisemitismusforscher, ebenso wie mehr Bildung in Schulen. Eine Gegenrede.

von Jennifer Nathalie Pyka 07.06.2013

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