Warum neiden so viele Berliner Journalisten Steffen Seibert den neuen Job als Regierungssprecher? Wer die Antwort auf diese Frage möchte, der muss sich für einen Moment in den Mediendschungel und Politbetrieb der Hauptstadt begeben.
Im Umgang mit Menschen bei der HIV-Prävention geht es vor allem um Respekt und Achtung. Der erhobene Zeigefinger wirkt maßregelnd, Zugang zu den Menschen bekommt man nur über das Anknüpfen an die jeweilige Lebenswelt.
Millionen von Dokumenten werden via Wikileaks in wenigen Minuten um den gesamten Globus gespült. Als sich US-Unternehmen von der Seite distanzieren wollten, wurden sie aus Protest von Wikileaks-Befürwortern lahmgelegt. Im allerschlechtesten Fall haben wir nun die Vorstufe eines Kriegs erreicht.
So richtig es ist, übertriebener Panik vor Cyberattacken Einhalt zu gebieten, so wichtig ist dennoch ein Wort der Warnung. Anders als behauptet sind Hackerangriffe durchaus dazu geeignet, massiven Schaden anzurichten. Sie können anonym durchgeführt werden und gefährden nicht zwangsläufig eigene Server.
Nach Wikileaks kommt für Daniel Domscheit-Berg OpenLeaks. Mit Alexander Görlach sprach er über die Zukunft des Whistleblowing und den Kompetenzmangel vieler Journalisten.
Er forscht am University of Cambridge Computer Laboratory und ist Fellow am Christ’s College. Dr. Steven Murdoch hat intensiv am Tor-Projekt mitgewirkt, welches sichere Kommunikationssysteme entwickelte für Menschen, die in repressiven Regimen leben und arbeiten und eine Methode zur Umgehung von Zensur hervorbrachte. Außerdem forscht er im Bereich der Sicherheit von Zahlungssystemen bei Banken und hilft Betrugsopfern.
Datenleck bei Wikileaks: Alle US-Depeschen stehen plötzlich unredigiert im Netz. Damit bekleckert sich die Organisation nicht gerade mit Ruhm – aber eigentlich erfüllt sie nur ihren Zweck.
Das Internet wird zur Spielwiese für Werber und Günstlinge, die um unsere Aufmerksamkeit ringen. Die einfachste Medizin dagegen: Anonymität. Doch selbst die wird von der Politik immer stärker untergraben.