Der Mathematiker (Jg. 1959) entwickelte gemeinsam mit seinem Bruder Conrad die Wissenschafts-Software „Mathematica“ und die semantische Suchmaschine „WolframAlpha“. Er studierte in Oxford und Kalifornien, erhielt mit 20 Jahren seinen Doktortitel in Teilchenphysik und mit 21 Jahren den „Genuis Award“ der McArthur Foundation. Sein Buch „A New Kind of Science“ (2002) handelt vom Vorkommen einfacher Programmcodes in der Natur. Die Technologie von WolframAlpha findet heute in Apples Spracherkennungsystem „Siri“ Verwendung.
Zuletzt aktualisiert am 28.06.2012Noch nie gab es so viele Daten über unseren Alltag wie heute. Martin Eiermann sprach mit dem Mathematiker Stephen Wolfram über künstliche Intelligenz, die Möglichkeit Computer aus Molekülen herzustellen und die Suchmaschine WolframAlpha.