„Die Kunden hätten sich gegenüber ihren Banken einen kritischeren Umgang angewöhnen müssen.“ Georg von Boeselager
Der in Berlin lebende Italiener ist Experte für internationale Politik. Als Autor und Journalist schreibt er über die Themen Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen. Nach Abschluss seines MBA an der Columbia University erhielt er seinen Ph.D. in Internationaler Politik an der Universität Potsdam. Dort ist er als Lehrbeauftragter an der Fakultät der Sozialwissenschaften tätig. Casertano war zuvor Berater am italienischen Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Vorstand des Partnership Value Managements bei ENI spa.
Zuletzt aktualisiert am 26.04.2013Ein Abzug Israels aus dem Westjordanland würde noch lange keinen Frieden bedeuten. Doch das ist nicht das einzige unserer Missverständnisse.
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Das Image der Deutschen in Griechenland ist so unwichtig wie das Image der Griechen in Deutschland. Um die Probleme zu lösen, müssen sich beide Seiten zu längst überfälligen Eingeständnissen durchringen – auch wenn sie schmerzhaft sind.
Die Bombardierung Gazas hat mit dem Wahlkampf in Israel nur wenig zu tun. Stattdessen signalisiert sie eine Wiederannäherung von Netanjahu und Obama.
Amerika hat seine Hegemonialstellung verloren. Um vier weitere Jahre Außenpolitik machen zu können, muss Obama die Blickrichtung seines Landes korrigieren.
Schiefergas boomt – die USA träumen gar von einer Energieunabhängigkeit bis 2030. Experten warnen vor den Gefahren einer Spekulationsblase, der derzeitige Run erinnert an den Ölpreis-Crash von 1986.
Schwarz-Gelb will auf erneuerbare Energien umsteigen – doch die Koalition ist dabei, den Deutschen eine große Mogelpackung aufs Dach zu schrauben.
Ankara ist auf der Suche nach seiner Rolle in der Region. Jetzt muss sich Erdogan mit den alten Feinden Israel und Kurdistan auseinandersetzen, will er seine Stellung im Nahen Osten wahren.
Silvio Berlusconi mag die Deutschen nicht. Manche Teutonen hören trotzdem auf die Euro-Kritik des italienischen Witzboldes.
Die USA haben keine Strategie für den Nahen Osten. Das machen die aktuellen Unruhen deutlich. Um seine Wiederwahl nicht unnötig zu gefährden, hat sich Barack Obama offenbar zum Warten entschlossen.
Zunehmend werden Europa und die USA ihre Energie aus dem Heimatboden ziehen – lokale Gasvorkommen machen es möglich. Wer wissen will, was dies für den Nahen Osten bedeutet, muss nach Pakistan gucken.