Der Autor ist Jahrgang 1973, studierte Geisteswissenschaftliches in Mainz und New York und war von 1999 bis 2009 Redakteur beim endgültigen Satiremagazin „Titanic”. Gärtner schreibt neben dem monatlichen Politessay fürs Hausblatt Bücher, Kritiken, Glossen und Witze. Druckfrisch liegt vor: „Deutschlandmeise. Streifzüge durch ein wahnsinniges Land“. Gärtner ist seit 2010 Kolumnist bei „The European“.
Zuletzt aktualisiert am 22.02.2013Wenn überall steht, dass Amazon überall sei, ist Kritik zwar sinnlos, aber nötig. Ein letztes Wort in eigener, immer selber Sache.
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich: Wie das Zweite Deutsche Fernsehen (CDU) einmal in erfreulicher Unverhohlenheit das Geschäft des Hauses Springer betrieb.
Annette Schavan ist nicht Guttenberg – das ist aber auch schon alles. Über ein bildungsbürgerliches Rückzugsgefecht.
Ich, die Mehrheit (2) oder White Arian Resistance: Warum es mit dem Neger im Kinderbuch doch nicht so einfach ist. Eine Revision.
Warum die Bereinigung von Kinderliteratur nicht der Minder-, sondern der Mehrheit dient.
Wer Israel kritisiert, ist kein Judenfeind, und wer Nicht-Arier halb totdrischt, kein Verbrecher: Wie schön, dass man es als Volksdeutscher gar nicht falsch machen kann.
Wenn es Utopie nur in der Retroversion gibt, dann kann man aus dem geistigen Schrebergarten auch gleich in den richtigen umziehen.
Verletzungserregungen, Erregungsmengen: Unter welchen Bedingungen der bedeutendste Verlag der Welt dann meinetwegen doch nicht zu verschwinden braucht.
Nur Amerikaner wünschen sich zu Weihnachten ein Schnellfeuergewehr? Ich tu’s, angesichts des medial gut verborgenen Zusammenbruchs des moralischen Gesamtwertsystems, diesmal fast auch.