Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht, was Freundschaft bedeutet. Mark Zuckerberg

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist leitet die Redaktion der „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 21.11.2017

Kolumne

  • Die „Elefantenrunde“ im SWR-Fernsehen keine 72 Stunden vor Beginn der baden-württembergischen Landtagswahl beginnt mit einem rhetorischen Paukenschlag: „Die Kanzlerin hat eine halbe Völkerwanderung ausgelöst“, und: „Angela Merkel hat einen Klub der Willigen in Europa gegründet. Die Gründung war erfolgreich. Frau Merkel ist das einzige Mitglied dieses Klubs.“ Beifall im Studio. Für wen?

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  • Kooperation in der Flüchtlingsfrage gegen immer neue EU-Milliarden und schließlich die EU-Mitgliedschaft? Mit „Erpressung“ ist dies Verhalten noch höflich betitelt. Unterdessen ist die Balkanroute nur noch für Reisende mit gültigen Papieren geöffnet – ganz wie es im Schengen-Abkommen vorgesehen ist. Allein das bedeutet aber schon, dass ein neues Kräftemessen mit der Türkei unausweichlich ist.

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  • Ein deutscher DAX-Konzern feiert seinen 100. Geburtstag. Der stilisierte Propeller als Firmenzeichen ist BMW geblieben, er erinnert an die ersten Produkte: Flugzeugmotoren für Militärmaschinen. Militär, Zwangsarbeit und Aufrüstung – dafür stand BMW einst. Dass es heute trotz aller dieser Irrungen in München einen gutbeleumundeten Konzern gibt, der weltweit Autos baut, ist ein kleines Wunder.

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  • Mit einem frechen Coup trotzte Ludiwg Erhard den Alliierten die notwendige Zustimmung zum Leitsätzegesetz ab, mit dem Soziale Marktwirtschaft eingeführt wurde. Am Abend vor dem Tag der Währungsreform, also am 19. Juni 1948, ließ er seinen Pressesprecher Kuno Ockhardt die Aufhebung von Bewirtschaftung und Preisbindung über den Rundfunk ankündigen, obwohl dieses Gesetz noch gar nicht genehmigt war.

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  • Das Netz des Widerstands gegen Hitler war weitgespannt und umfasste einige hundert Menschen; umso tragischer ist es, dass kein Staatsstreich gegen den Diktator gelingen konnte. Das lag auch daran, dass die Zahl der NS-Täter und die der Mitläufer in die Millionen ging. Auch im Auswärtigen Amt waren die Täter und die Konformisten weit in der Überzahl. Doch es gab auch hier Widerstand.

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  • Graf Stauffenberg, Goerdeler, Graf Yorck, Bonhoeffer – diese Namen kennt jeder, sie stehen für den Widerstand gegen den NS-Staat. Sie waren in der Minderheit. Natürlich liefen spätestens ab 1933 Millionen von Deutschen der NSDAP und Hitler hinterher, doch der genauere Blick lohnt. Es gab noch mehr Menschen, die von Anfang an gegen Hitler kämpften.– zum Beispiel diese vier.

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  • Warum ist der freundliche alte Mann in seinem rot-weißen Kostüm so populär bei uns? Das hat sehr viel mit Konsum zu tun. Und das christliche Weihnachtsfest spielt dabei keine Rolle? Doch, eine sehr große! Aber die Begründung dafür ist anders, als es in den Konsumtempeln und Warenhäusern gemeinhin zu hören ist.

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