Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. Bertolt Brecht

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist leitet die Redaktion der „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 17.09.2017

Kolumne

Kolumne

  • Die Niederlage könnte nicht klarer sein. Armin Laschet siegt deutlich. Hannelore Kraft ist wenige Minuten nach der ersten Prognose vor die Wähler getreten. Mit sofortiger Wirkung legt sie ihre Parteiämter nieder, sowohl im Land als auch in der Bundes-SPD. Und im Laufe des Abends zeigt sich: es reicht wohl sogar für Schwarz-Gelb. Nun richten sich alle Blicke nach Berlin – auf Martin Schulz.

Kolumne

  • Auf der Zielgeraden des Landtagswahlkampfes in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich ein überraschendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und Union ab, wobei die CDU knapp vorn liegen könnte. Der Niedergang der SPD hat dabei einen Namen: Ralf Jäger. Das große Thema für die Wähler ist offenkundig die innere Sicherheit. Hat Jäger hier versagt? Jetzt könnte sogar der Stuhl von Hannelore Kraft wackeln.

Kolumne

  • Abgasskandal und Debatten um Fahrverbote haben einen Imageverfall des Dieselmotors ausgelöst. Aber stecken wirklich hehre Motive des Umweltschutzes dahinter? Volkswagen möchte nun eine Kampagne starten, mit der der Ruf des vielgescholtenen Selbstzünders aufpoliert werden soll – und bekommt bereits prominente Schützenhilfe. Eine Betrachtung über Antriebe und Alternativen bei Personenwagen.

Kolumne

  • 100 Tage ist Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika im Amt. Nach anfänglicher Euphorie macht sich Ernüchterung breit. Und was sagt er selbst? „I thought this would be easier.“ Ein bemerkenswert offenes Eingeständnis. Speziell an den Finanzmärkten herrschten zunächst extrem hohe Erwartungen vor; die Ausichten sind inzwischen aber nur noch „heiter bis wolkig“.

Debatte

Die gefährlichste Stadt Deutschlands?

Beschaulich ist es in Trier, die Menschen fühlen sich sicher. Doch auf dem Papier ist die Geburtsstadt von Karl Marx die gefährlichste Stadt Deutschlands. Die Mosel-Metropole hat damit sogar Berlin von Platz 1 verdrängt. Aber was für Gesetzesverstöße sind es, die sich derart in der Statistik niederschlagen? Beim zweiten Lesen der Statistik offenbart sich eine Überraschung.

Kolumne

  • Der 24. April 1915 markiert den Beginn des türkischen Völkermords an den Armeniern. „Keinerlei Zweifel kann bestehen über den tödlichen Haß der jungtürkischen Gewalthaber gegen die Armenier und über ihren tiefinnersten Wunsch, die Gelegenheit des Weltkrieges, der die Türkei unbeaufsichtigt ließ, zu benutzen“, notierte ein Zeitzeuge. Und dieser Genozid sollte zum fatalen Vorbild werden. Bis heute.

Kolumne

  • Berlin, Stockholm, Paris, Nizza, Alexandria, ganz Syrien – und auch Dortmund? Der islami(sti)sche Terror zieht eine Blutspur durch die Welt. Allein, dass in Dortmund an Terror im Namen Allahs gedacht wird, ist ein Sieg der Koran-Krieger. Auch wenn ganz andere Extremisten im Spiel sind, was durchaus sein kann. Was verbindet diese Plätze des Terrors? Dass alles längst überwunden und vergeben ist.

Kolumne

  • Vor einem Jahr sind Sie gewarnt worden, dass der Tunesier Anis Amri einen terroristischen Abschlag planen könnte. Von Ihrem eigenen Landeskriminalamt, das ohnehin unverdächtig ist, Panikmache zu betreiben. Vielleicht haben Sie sogar eingesehen, dass der radikale Moslem Amri gefährlich sein könnte. Und dann kam der Anschlag vom Breitscheidplatz in Berlin. Herr Jäger, es reicht.

Kolumne

  • Die Anbiederung der SPD an mutmaßlich auch radikale Erdogan-Anhänger ist gescheitert. Sie dürfen nicht an nordrhein-westfälischen Wahlurnen treten. Hannelore Kraft hat eine erwartbare Niederlage eingesteckt. Aber ist diese Bauchlandung nicht in Wirklichkeit ein Kniefall vor einer erstarkenden Kraft im Lande, mit deren Stimmen die durchaus nicht überzeugende SPD-Frau ihre Wiederwahl sichern will?

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