Ihre Karriere hat sie der interkulturellen Verständigung zwischen Muslimen und Christen gewidmet. Sie ist Initiatorin der Initiative “Don’t Hate, Educate” und Beraterin für das Portal Islam Online. 2010 wurde el-Nadi von der Universität von Kalifornien für ihre Arbeit zu einer der “Women Leaders of the World” gewählt.
Zuletzt aktualisiert am 03.09.2010
Die Revolution in Ägypten hat das Land umgekrempelt – und die Welt verändert. Die Zukunft gehört dem netzaffinen Bürger.
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Es gibt neben der Hoffnung viel Sorge im Ägypten vor der Wahl. Doch es gibt Grund für Optimismus: Das ägyptische Volk hat bewiesen, dass man ihm ein demokratisches Urteil zutrauen kann.
Der geografische Begriff des Nahen Ostens ist unscharf – je nach Interessenlage bezeichnet er eine andere Region. Jetzt wäre die Zeit, ihn über Bord zu werfen.
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Nach dreißig Jahren der Mubarak-Diktatur bereitet sich Ägypten mit Enthusiasmus auf die Demokratie vor. Der Weg dahin ist langwierig, der Prozess ist oft unorganisiert. Die Wahlen 2011 werden zum Testfall für die junge Demokratie.
Präsident Mubarak ist zurückgetreten. Die Entwicklung der kommenden Tage ist völlig offen. Nur eines ist klar: Wer einmal die Luft der Freiheit gerochen hat, wird sich nicht wieder unterjochen lassen.
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Dass in Ägypten nun das Internet zensiert wird, überrascht nicht. Schließlich findet hier eine aufgeklärte patriotische Jugend ihr neues Zuhause. Während die Eliten die Proteste noch immer nicht verstehen, rollt die Protestwelle nun erst so richtig an.
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Die von Julian Assange mitgegründete Seite Wikileaks wird von vielen Politikern als Gefahr wahrgenommen, und demnächst werden auch Banken und Medienhäuser Interna im Internet wiederfinden. Doch es ist die Freiheit der Gesellschaften, die nun auf dem Spiel zu stehen scheint.
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Angst, Hass und Ignoranz – das sind die Worte, mit denen Muslime oftmals die Stimmung beschreiben, die ihnen im Westen entgegenschlägt. Der Islam wird verdammt und verteufelt. So wird es immer komplizierter, interkulturelle Kommunikation voranzutreiben.