Wir verlieren unsere Arbeit an Maschinen. Jeremy Rifkin

Robert von Lucius

Robert von Lucius

Robert von Lucius ist Journalist und Autor. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete er von 1982 an: als Afrika-Korrespondent aus Johannesburg, über Nordeuropa und die baltischen Länder von Stockholm aus und in Hannover über Teile Norddeutschlands, darunter Bremen. 2014 kehrte er nach Berlin zurück, wo er 1949 geboren wurde. Der Jurist schrieb Bücher über Südafrika, das Baltikum, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bremen und gab Reisenotizen seines Urgroßonkels ab 1839 nach New York, Kuba, Mexiko und Rom heraus.

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2016

Kolumne

  • Wie bedrängt die Pressefreiheit derzeit ist – Türkei, Populismus, Verflachung durch soziale Medien, Druck politischer Korrektheit sind nur einige Stichworte –, zeigte sich beim Weltkongress des Internationalen Presse-Instituts (IPI), zu dem Chefredakteure und Verleger aus aller Welt nach Hamburg kamen. Endlich stellten sich dort auch Facebook und Google der Diskussion.

Kolumne

  • Nicht immer braucht man Panzer und Kampfflugzeuge, um nationale Eigenständigkeit und Stärke gegen unliebsame große Nachbarn zu verteidigen. Am Anfang stand oft das Wort als stärkere Waffe, verknüpft mit Buch, Literatur und sogar Poesie. Das will Litauen belegen mit seiner Teilnahme als Gastland der Leipziger Buchmesse 2017.

Kolumne

  • Genau 200 Jahre, nachdem die Pressefreiheit erstmals in einer deutschen Verfassung garantiert wurde in einem thüringischen Kleinstaat, gibt es in Europa, in Deutschland dank sozialer Medien und technologischer Veränderungen neue Gefährdungen, die schwer zu fassen oder gar zu bekämpfen sind. Eine Verlegervereinigung zum Schutz der Pressefreiheit will sich dem zuwenden.

Kolumne

Kolumne

  • Kaum eine Zeitungsseite oder ein Rundfunkbericht ohne das Thema Flüchtlinge. Immer häufiger rücken in der Debatte grundsätzliche Fragen in den Vordergrund – über europäisches Versagen, über Identitäten und Zukunftsängste. Oder über Menschenrechte und Flüchtlinge: Juristen versuchen in den „Essener Gesprächen zu Staat und Kirche“, die neue Ausgangslage in Normen und Rechte zu fassen.

Kolumne

  • Einige Straßen stehen für Weltruhm – die Champs-Élysées etwa, der Broadway oder Unter den Linden. Andere stehen für Weltgeschichte – etwa im südafrikanischen Soweto, wo an einem Sträßchen gleich zwei Friedensnobelpreisträger, Nelson Mandela und Desmond Tutu, lebten. Und dann gibt es Straßen, die Firmen- und Sozialgeschichte eines ganzen Landes prägten. Wie die Podbielskistraße in Hannover.

Kolumne

  • Am Anfang stand Nikolaus von Halem – eine Ausnahmepersönlichkeit im Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft. Er war ein Einzelgänger und Einzelkämpfer, weder Beamter noch Offizier wie so viele im Widerstand. Gerade weil er so breit angelegt „vernetzt“ war, ist er in öffentlichen Würdigungen und Schriften bislang wenig präsent. Viel weniger, als es seiner Bedeutung entspräche.

Kolumne

  • Der Globetrotter August Lucius beschrieb Havanna in den 1840er Jahren offener als andere Reisende seiner Zeit. Mit offenen Augen beobachtete er Gesellschaft und Leben um sich herum. In den Monaten der Jahre 2015 und 2016, in denen Kuba sich nach Jahrzehnten der strikten, teils ideologisch begründeten Abschottung wieder zu öffnen scheint, mag die folgende Beschreibung manches deuten.

Kolumne

  • Was um 1840 der Weltreisende August Lucius – Reichstagsabgeordneter, Kaufmann, Maler und Gutsbesitzer – beschreibt, ist ebenso unverfälscht wie freimütig, weil seine Briefe und Tagebuchnotizen nur für die Familie bestimmt waren. Sie geben einen seltenen Einblick in das Denken auch von Freigeistern vor 175 Jahren. Ein erster Vorabdruck aus einem demnächst erscheinenden Buch.

Kolumne

  • Denken wir an Europa, dürfen wir Bremen nicht vergessen. Im Kaminsaal des ehrwürdigen Rathauses überzeugten Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing bei einer Sitzung des Europäischen Rates die anderen Europäer von der Idee einer europäischen Währungsunion. Aber die Beziehungen sind tiefer und vielfältiger. Das reicht bis zur Weltraumforschung, wo Bremen in Europa an der Spitze steht.

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