Der Journalist begann seine Karriere in den 70er Jahren beim „Boston Globe“ und der „New York Times“, wo er unter anderem an der Veröffentlichung der Pentagon-Papiere mitarbeitete, welche später mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. 1979 ging er zum „Philadelphia Inquirer“, 2002 zum „San Francisco Chronicle“. 2008 wurde er Chef des „Center for Investigative Reporting“.
Rosenthals Arbeit wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Er selbst saß vier Mal in der Jury des Pulitzer-Preises und hat an der Columbia University sowie in Berkeley Journalismus unterrichtet.
Er ist Direktor einer der größten Non-Profit-Organisationen für Investigativjournalismus in den USA, dem „Center for Investigative Reporting“. Alexander Görlach sprach mit dem Journalisten Robert Rosenthal über neue Geschäftsmodelle, die Probleme von Non-Profit-Organisationen im Journalismus und die Zukunft der Auslandskorrespondenten.