Der Professor der Wirtschaftswissenschaften war zwischen 2004 und 2011 Präsident des German Institute of Global and Area Studies (GIGA) und lehrte an den Universitäten Hamburg und Leipzig. In den letzten Jahren hat er sich wissenschaftlich vor allem mit den regionalen Führungsmächten, den wirtschaftlichen Entwicklungen in Afrika, der Globalisierung, Wertschöpfungsketten, Entwicklungstheorie und transnationalen Normbildungsnetzwerken beschäftigt.
Zuletzt aktualisiert am 23.01.2013
Die Weltwirtschaft läuft nur dann, wenn es Europa und den USA geht gut? Von wegen! Während der Westen mit sich selbst beschäftigt ist, zieht der Rest der Welt vorbei.
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Europa ist der größte Wirtschaftsraum der Welt, dennoch ist die EU schlechter denn je für die Zukunft gewappnet, es mangelt ihr an Hard und Soft Power. Die G20-Staaten gewinnen zunehmend an Einfluss, es entsteht eine Dynamik in Richtung Asien und zu deutlich mehr Süd-Süd-Kooperationen. Der Prozess der Verschiebung von Weltmacht und Weltpolitik hat längst begonnen.