„Die Beamten laufen bleich und übel riechend herum, weil die Arbeitsbelastung so hoch ist.“ Thilo Sarrazin
Unter dem Motto „und wieder prasselt alles auf mich ein“ befasst sich der Presseschauer seit 2008 mit aktuellen Themen und Themen, die ihm persönlich relevant erscheinen. Besonders gern sieht er dabei politischen Akteuren auf die Finger und freut sich wie ein Honigkuchenpferd, wenn er Widersprüche in der Argumentation entdecken kann. Die Beteiligung am politischen Diskurs sieht er als demokratische Bürgerpflicht. Der Presseschauer betrachtet sich selbst als Hobbylobbyist, der dem Hacktivismus frönt.
Zuletzt aktualisiert am 03.04.2012
Das beschlossene Leistungsschutzrecht ist ein Schlag ins Wasser: Der Entwurf ist voller Unklarheiten und bleibt zudem wirkungslos.
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Der Zeitpunkt für den Absprung ist gekommen. Nach 42 Texten verabschiedet sich der Presseschauer in den wohlverdienten Hobbyismus.
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Den klugen Köpfen der Unions-Netzpolitik stehen schwierige Zeiten bevor. Viele in der Fraktion leben immer noch im Gestern und wollen Netzpolitik machen, ohne Ahnung vom Internet zu haben.
Der Umgang der Politik mit der Privatsphäre ihrer Bürger ist eine Milchmädchenrechnung: Sie erhöhen damit selbst ihre Fallhöhe. Ein offener Brief.
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Solange Unternehmen sich ihre Mitarbeiter nur nach unflexiblen Kriterien aussuchen, können sie kaum auf neue Herausforderungen reagieren. Für die Zukunft kann man nicht mit der Schablone planen.
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Die Debatte um den Bundestrojaner wird immer bunter. Erst gibt Innenminister Friedrich den dutzendfachen Einsatz der fehlerhaften Software zu, um dann zu fragen, wo denn das Problem damit sei. Zeit für einen Zwischenruf: Wir haben ein Grundgesetz, an das sich auch ein Innenminister halten muss.
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Die FDP inszeniert sich wieder als Partei der Freiheit. Viel dran ist da nicht. National bei Bürgerrechtsdebatten und international in der Entwicklungszusammenarbeit geht es den Liberalen vor allem darum, dem Markt zu dienen. Freiheitliche Politik sieht anders aus.
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Es ist schon paradox: Theoretisch lässt sich über das Netz fast alles schnell und unkompliziert finden. Praktisch regiert die Abschottung - bei Parteien, aber auch bei Unternehmen. Wer qualifizierte Informationen sucht, trifft auf hohe Hürden.
Das Internet wird zur Spielwiese für Werber und Günstlinge, die um unsere Aufmerksamkeit ringen. Die einfachste Medizin dagegen: Anonymität. Doch selbst die wird von der Politik immer stärker untergraben.