Weisheit ist begreifen, dass man nicht weiß, ob etwas schwarz oder weiß ist. Umberto Eco

Wie arbeiten wir morgen?

Bei Vodafone beginnt mit dem neuen Campus auch eine neue Ära des Arbeitens: perfekt vernetzt und dadurch höchst mobil und flexibel.

Wenn in diesen Wochen die ersten Mitarbeiter einziehen, ist mit dem neuen Vodafone Campus in Düsseldorf nicht nur das derzeit größte private Bürobauprojekt Deutschlands abgeschlossen. Es beginnt auch eine neue Ära des Arbeitens: perfekt vernetzt und dadurch höchst mobil und flexibel. Der Campus setzt auf innovative Konzepte in Sachen Arbeitsorganisation, nutzt selbstverständlich energieeffiziente Technologien und hat vor allem das Potenzial, unsere Auffassung vom Arbeiten nachhaltig zu verändern.

Der 19-stöckige Büroturm ist das Herzstück eines Gebäude-Ensembles, weithin sichtbar als Landmarke über dem Düsseldorfer Stadtteil Heerdt. Mit drei weiteren Gebäuden bildet er den Campus, der mit insgesamt über 85.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche Raum für mehr als 5.000 Mitarbeiter bieten soll. Dazu gehören Kindertagesstätte, Gesundheitszentrum, Reinigung, Fitness-Studio, Garten und Gastronomie vom 1.200-Plätze-Restaurant bis zum Bistro und zur Kaffee-Bar. Optimale Entfaltungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter – so die Botschaft – stehen im Mittelpunkt von Architektur und Infrastruktur.

Mehr Flexibilität, mehr Mobilität, mehr Austausch

Doch weitaus unkonventioneller und innovativer wird der Campus noch, wenn man die Arbeitsbedingungen betrachtet. „Ich glaube, dass wir mit unserem neuen Arbeitskonzept auch kulturell einen großen Schritt in die Zukunft machen. Denn wir werden auf dem Campus vorleben, welche Möglichkeiten wir als Kommunikationsunternehmen für unsere Kunden schaffen. Wir zeigen ihnen die Arbeitswelt von morgen: mehr Flexibilität, mehr Mobilität, mehr Austausch“, sagt Jens Schulte-Bockum, CEO von Vodafone Deutschland. Dazu gehören offene Bürolandschaften, die von verschiedenen Rückzugsoptionen wie Think Tanks, Räumen für Videokonferenzen und Sofaecken ergänzt werden. Und dazu gehört der Verzicht auf die starre Organisation entlang von Hierarchien, auch der CEO selbst wird in der offenen Bürolandschaft arbeiten. Selbstverständlich werden alle Mitarbeiter mit mobiler Hardware ausgestattet und können ein Angebot von vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten auf dem ganzen Campus nutzen – auch abseits von den ebenfalls vorhandenen stationären Arbeitsplätzen.

Mit diesen Möglichkeiten einher geht ein fundamentaler Wandel in der Unternehmenskultur, von der Präsenzpflicht hin zum vertrauensvollen Arbeiten auch außerhalb des Unternehmens. Dank moderner technischer Ausstattung können die Mitarbeiter bis zur Hälfte ihrer Arbeitszeit von zu Hause aus leisten. Hier sieht sich der Kommunikationskonzern als Vorreiter für neue Arbeitsmodelle, die natürlich verantwortungsvoll und auch im Sinne der Mitarbeiter gestaltet werden müssen. Die Maxime einer Work-Life-Balance, also der Ausgewogenheit zweier getrennter Lebensbereiche, entwickelt sich zunehmend weiter zur Work-Life-Integration. Leben und Arbeiten sind nicht länger separiert, sondern verschmelzen harmonisch miteinander.

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