Im Durchschnitt 12,3 Gigabyte – für so viel Datentransfer sorgt ein LTE-Kunde bei Vodafone monatlich mit seinem mobilen Breitbandanschluss. Die Zahl zeigt, wie gut sich die neue Technik im Alltag bewährt. Besitzer eines DSL-Anschlusses liegen durchschnittlich bei rund 14 Gigabyte. Das zeigt: LTE bewältigt mühelos ähnliche Volumen wie DSL – das aber allzeit mobil per Funk. Dazu Zoltan Bickel, verantwortlich für den LTE-Ausbau bei Vodafone Deutschland: „Die Übertragungsraten der neuen Mobilfunktechnik sind höher, als es viele von ihrem Festnetzanschluss gewohnt sind. Darüber hinaus hat LTE zusätzlich den entscheidenden Vorteil, dass das Internet mit der gleichen Technik zu Hause und unterwegs genutzt werden kann. Das entspricht dem Trend der mobilen Datengesellschaft.“
Vodafone treibt den Ausbau des LTE-Netzes weiter mit Hochdruck voran. Wöchentlich wächst die Zahl der mit LTE versorgten Orte. Bisher wurde der Ausbau von einem Genehmigungsstau bei der Bundesnetzagentur erheblich verzögert, technisch bereits funktionsfähige Standorte mussten teilweise monatelang auf die Freigabe warten. Die Regulierungsbehörde hat nun zugesichert, dass die Anbindungen der Mobilfunkstationen zukünftig schneller bearbeitet werden. „Leistungsfähige Netze sind die Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Informationsgesellschaft und ein enorm wichtiger Standortfaktor. Wir erfahren deutschlandweit ein sehr großes Interesse an LTE. Besonders wo bislang kein schnelles Internet verfügbar ist, warten die Menschen auf eine Lösung und freuen sich, dass diese nun viel schneller und einfacher als über aufwendige Kabelinstallationen möglich ist“, sagt Zoltan Bickel.
Erste LTE-Smartphones auf dem Markt
Nach dem LTE-USB-Surfstick für den Einsatz an Notebook und PC sind mittlerweile auch erste LTE-Smartphones erhältlich. Als erster Netzbetreiber bietet Vodafone das HTC Velocity 4G und das Samsung SII Galaxy an, die beide ideal für den Betrieb mit LTE-Geschwindigkeit gerüstet sind. In Kürze sollen dann auch die ersten LTE-Tablets folgen.
LTE optimiert Kollisionswarnung
Die neue Technik sorgt auch für mehr Verkehrssicherheit. Denn nicht nur der Datentransfer aus dem Netz wird mit der neuen Mobilfunktechnologie schneller, sondern auch die Kommunikation zwischen Maschinen (M2M). Bestes Beispiel: die Kollisionswarnung im Straßenverkehr. Damit warnen Autos die nachfolgenden Fahrzeuge beispielsweise vor einem Stau an einer unübersichtlichen Stelle – und dank LTE vielleicht entscheidende Millisekunden früher.












