Vodafone investiert in moderne Netze für Deutschland und entwickelt innovative Technologien für die Welt von morgen. Damit die hiesige Infrastruktur auch in Zukunft global wettbewerbsfähig bleibt, müssen schon heute in Berlin und Brüssel die Weichen für den Telekommunikationsmarkt gestellt werden.
„Die Welt wird in 20 Jahren durchdrungen sein von vernetzter, kommunizierender Technologie“, sagt Gerhard Fettweis, Professor des Vodafone-Lehrstuhls für Mobile Nachrichtensysteme an der Technischen Universität Dresden. Vodafone sieht sich in der Rolle eines Wegbereiters, der mit dem Ausbau einer hochleistungsfähigen Infrastruktur die entscheidende technologische Grundlage schafft. Das beschränkt sich nicht nur auf die zwischenmenschliche Kommunikation, sondern kann auch das vernetzte Automobil betreffen, in dem Fahrzeuge untereinander Verkehrsinformationen austauschen oder mit Ampeln kommunizieren. Auch für die Zukunft der Entwicklungsländer wird Kommunikationsinfrastruktur entscheidend: Dass Millionen von Afrikanern zum ersten Mal Zugang zu einem Banking-System haben, mit ihrem Handy Geld transferieren und dadurch erst am wirtschaftlichen Aufstieg teilhaben können, geht auf den Mobilfunkaufbau zurück. „Die Welt rückt zusammen und steht vor neuen Herausforderungen – wir investieren dafür in die Schlüsseltechnologien“, sagt Fritz Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland.
Zukunftsgerichtete Industriepolitik für Schlüsseltechnologien
Eine dieser Schlüsseltechnologien ist die nächste Mobilfunkgeneration LTE. Vodafone treibt den Ausbau in Deutschland federführend voran, bringt damit erstmals Breitband in bislang unterversorgte Regionen und schafft in Ballungsräumen eine vollwertige mobile Alternative zum Festnetz-Breitband. Allein der flächendeckende LTE-Ausbau und die Glasfaser-Anbindung der Mobilfunkstationen erfordern dabei Investitionen in Milliardenhöhe. In dieser Phase der Hochinvestitionen werden dem Telekommunikationsmarkt derweil durch fehlgesteuerte Regulierung Milliarden entzogen. So prognostiziert das Beratungsunternehmen Arthur D. Little, dass durch die verordnete Absenkung der Entgelte und den verschärften Wettbewerb der Markt für Mobiltelefonie in Europa im Zeitraum von 2010 bis 2015 um die Hälfte schrumpft. Durch Wachstum im Daten- und TV-Geschäft kann dieser Verlust abgemildert werden, alles in allem wird der gesamte europäische Telekommunikationsmarkt jedoch der Prognose nach bis 2015 jährlich um rund zwei Prozent abnehmen. Statt wachstumshemmendem Preisdiktat braucht der europäische Telekommunikationssektor zukunftsgerichtete Industriepolitik – auch das wäre ein wichtiger Baustein zur Infrastruktur der Zukunft.












