Zwei Jahre diente Philipp Freiherr von Brandenstein als Chief of Staff von Karl-Theodor zu Guttenberg in Berlin. Diesem folgte er Ende 2008 als Leiter der Strategie und Kommunikation in die Landesleitung der CSU nach. In dieser Funktion – u. a. als Verantwortlicher für die Kampagnenführung der CSU – erstellte Brandenstein ein Strategiepapier, in dem er gegen eine „Anti-Türkei-Kampagne“ der CSU bei den Europawahlen 2009 Stellung nahm. Der Autor arbeitet in Berlin und Düsseldorf.
Zuletzt aktualisiert am 02.11.2010
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Das Bundesverfassungsgericht hat die Macht des Bundestages gestärkt. Richtig so! Europa kann als Zukunftsprojekt nur funktionieren, wenn Entscheidungen demokratisch legitimiert werden. Wir müssen mehr Integration wagen.
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Nach dem Willen der CSU-Parteiführung sollte der Parteitag am Wochenende ein Signal des Aufbruchs sein und das Bewusstsein vermitteln, dass die CSU noch immer einzigartig und unverzichtbar sei. Dieses Ziel wurde augenscheinlich verfehlt. Die Beschlüsse zur Integrationspolitik sind ein programmatischer Rückschritt.