Das Christentum kann nicht mit erhobenem Zeigefinger von oben herabschauen. Margot Käßmann

Peter Silverman

Peter Silverman

In Montreal geboren, studierte er Literatur, Sprachen und Philosophie in Paris und in München. In den 70ern begann er Kunst des Himalajas zu sammeln und wechselte später zu holländischen und flämischen Meistern. Weitere europäische Meister folgten. Mit seiner Frau Kathleen bereiste er die ganze Welt, besuchte Tempel, Kirchen, Museen. “Ich hatte die Zeit meines Lebens.” Er lernte "niemals Experten zu trauen, sondern nur dem eigenen Herzen und Geist“. Vor zwei Jahren kaufte der Sammler das Bild “La Bella Principessa” für 20.000 Dollar, das sich nun als Original da Vinci (150 Millionen) entpuppte.

Zuletzt aktualisiert am 03.09.2010
„In der Welt ist es leider zu oft so, dass Menschen den Geldwert einer Sache mit deren tatsächlicher Wertigkeit assoziieren.“
Peter Silverman

Debatte

Das Passionsprinzip

Auf 20.000 Dollar wurde "La Bella Principessa" in den 80er-Jahren geschätzt. "19. Jahrhundert, deutsche Schule", mutmaßte Christie's. Nun, drei Jahrzehnte später, weiß man, es handelt sich um einen da Vinci. Sofort steigt der Schätzpreis auf sagenhafte 150 Millionen Dollar. Das Bild bleibt das Gleiche – gleich alt, gleich schön. Diese Schönheit war der Grund, aus dem der Sammler Peter Silverman das Werk vor zwei Jahren kaufte. – Eine Passion, unabhängig vom monetären Wert oder der Zuschreibung.

meistgelesen / meistkommentiert