Der studierte Jurist (Jahrgang 1955) war vom 31. Oktober 2001 bis zum 25. August 2010 Erster Bürgermeister seiner Heimatstadt Hamburg. Mit 16 Jahren trat er in die CDU ein. 2001 gelang es ihm, eine Koalition zusammen mit der Partei Rechtsstaatlicher Offensive und der FDP zu bilden. Diese zerbrach jedoch Ende 2003 und bei den vorgezogenen Neuwahlen 2004 erreichte die CDU erstmals die absolute Mehrheit. Nach den Wahlen 2008 kam es zum ersten schwarz-grünen Bündnis auf Landesebene. Im August 2010 erklärte von Beust seinen Rücktrit; seit Oktober 2010 ist er Senior Advisor bei der Roland Berger.
Zuletzt aktualisiert am 16.10.2012
Der Berliner Politbetrieb tanzt zu häufig nach der Pfeife der Medien. Wer die Hauptstadt deswegen kritisiert, übersieht den Zeitgeist.
Er war fast neun Jahre Hamburgs Erster Bürgermeister, entschied sich dann zum Rückzug aus der aktiven Politik. Mit Alexander Görlach sprach Ole von Beust über die Diskussion um die Glaubwürdigkeit von Politik, den damit verbundenen Aufstieg der Piraten und Schwarz-Grün.