Es können Brücken gebaut werden zwischen Müsli-Essern, Wertkonservativen und Brioni-Trägern. Peter Müller

Wir sind auch Deutschland

Einwanderungsgesellschaften sind selten frei von Konflikten. Niemand bestreitet, dass es Probleme gibt, im Gegenteil – es gibt viele! Integration ist eben ein wechselseitiger Prozess und kein fortwährendes Straßenfest.

Da kommt der ehemalige Berliner Finanzsenator, der acht Jahre die Finanzgeschicke der Hauptstadt geleitet hat und für viele Streichungen und Kürzungen, vor allem in den Bereichen Jugend, Bildung, aber auch Integration verantwortlich ist, daher und lässt sich nicht nur über MigrantInnen aus, die ein fester Bestandteil dieser Einwanderungsstadt sind, sondern bedient sich rassistischer Klischees und schürt Angst und Ressentiments. Traurig, dass viele Menschen in ihm den Überbringer der schlechten Nachrichten sehen, der sich angeblich nur in der Wortwahl vergriffen hat. Dabei sind seine wiederholten rassistischen Sprüche keine Ausrutscher, sondern zeigen, welch Geistes Kind er ist.

Wir haben in der Tat Probleme in unserer Einwanderungsgesellschaft. Für diese Probleme brauchen wir Lösungen. Herr Sarrazin bietet keine Lösungsvorschläge, er spaltet die Gesellschaft mit seinen Hasstiraden und vergiftet das Klima des Zusammenlebens. So wird Integration unmöglich. Mit seinen jüngsten Äußerungen zur Genetik und dem Nutzwert von bestimmten Ethnien für Deutschland bedient er niedere Instinkte und betritt rassistisches Terrain.

Ich mag die Berliner Schnauze

Sarrazin und seinesgleichen wird es immer wieder geben. Aber Berlin bleibt Berlin, vielfältig, bunt, reich an Kulturen und verschiedenen Lebensentwürfen. Vielleicht liebe ich diese Stadt, weil sie so viele Widersprüche in sich vereint und zugleich kulturell so reich und vielfältig ist. Oder weil bei jeder Fußball-WM das Bekenntnis zu Deutschland in den Farben der deutschen Demokratie im Fahrtwind junger Berliner Türken mitflattert. Dieser Fahrtwind bläst freilich kein einziges der Integrationsprobleme weg, denen sich Politik und Gesellschaft, Mehrheitskultur und Einwanderer-Community zu stellen haben. Doch er ist immerhin ein Hinweis, dass integrationspolitisch in diesem Land Windstille nur für jene herrscht, die schon immer alle Fenster und Türen von innen verrammelt haben.

Ich mag die Berliner Schnauze und die Currywurst als Berliner Wahrzeichen, wie ich auch den Döner-Kebab mag, der zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor unserer Stadt gehört. Berlin wäre im wörtlichen Sinne arm dran ohne die Wirtschaftsleistung all der Immigranten und ihrer Kinder und Enkel, erst als “Gastarbeiter” in der Industrie und später dann auch als Gewerbetreibende und Unternehmer in allen möglichen Branchen. Berlin zählt allein 6.000 türkischstämmige UnternehmerInnen unterschiedlichster Größe, die nahezu 25.000 Jobs geschaffen haben. Immigration bedeutet auch vielfältigste kulturelle Impulse, wie es uns der Filmemacher Fatih Akin, der Schriftsteller Feridun Zaimoglu, der Fußballvirtuose Mesut Özil und viele andere mit Bindestrich-Identitäten tagtäglich zeigen.

Das ist mein Berlin und ich liebe es

Diese Mischung bietet Chancen. Es macht mir Spaß, beim libanesischen Bäcker nebenan leckere Croissants zu kaufen und beim vietnamesischen Kiosk einen Cappuccino zu schlürfen. Nur in Berlin und bei Blumen-Dilek kann ich zu jeder Tageszeit frische Tulpen aus Holland für meine Frau besorgen oder bei Smyrna leckere Hülsenfrüchte aus Israel kaufen. Es macht mir Spaß, meine amerikanischen Freunde nach “Klein-Istanbul” zu führen, damit sie im Hasir-Restaurant die Vorzüge der türkischen Küche erleben können. Ich genieße es jedes Mal, im Ballhaus Naunynstraße der melancholischen Stimme von Mario Rispo zu lauschen, der als Italo-Deutscher in akzentfreiem Türkisch von unerfüllter Liebe am Bosporus singt. Das ist mein Berlin und ich liebe es, sollen Rassisten à la Sarrazin sagen, was sie wollen!

Leserbriefe

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    S. Friedel – 03.09.2010 - 12:57

    Hallo,

    natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und ebenso sind nicht alle Aussagen von Herrn Sarrazin korrekt, aber die Grundaussage stimmt!

    Das Migrationsproblem besteht nicht nur durch die Politik sondern, imho mindestens genauso durch die “Aufklärung & Erziehung” der Immigrationseltern. Allein ein Beispiel ist hier für mich wichtig:
    1. Ausbildungsjahr in Deutschland:
    Eine deutsche mit Migrationshintergrund kann geradeso 4 korrekte Sätze auf deutsch, obwohl Sie in Deutschland geboren ist!? Natürlich werden hier wieder Stimme laut “Einzelfall”, das würde ich aber bezweifeln. Die familiäre Einstellung, Erziehung und der z.T. verbreitete radikale Glaub tragen hier die Rechnung.
    Aber keinesfalls kann man der Schülerin die Schuld geben, hier haben viele vorher versagt!!!!
    Dennoch die Grundaussage von Herrn Zarrazin stimmt, aber keiner der in Deutschland einen Rang und Namen hat traut sich Ihm den Rücken zu stärken, warum? Erbschuld! Erbschuld unserer Ur- Ur- Ur- Urväter! Ich bin es leid aus diesem Grund immer wieder einstecken zu müssen!

    Eine Frage, warum kommt es bei Anonymenabstimmungen und Teds immer zum gleichen Ergebnis? “Die Mehrheit gibt Sarrazin recht”! Wo ist die Mehrheit wenn es drauf ankommt?

    Beste Grüße zum Wochenende

  • Theeuropean-placeholder
    Robert Rode – 03.09.2010 - 14:53

    In den vergangen Wochen ist mir wieder klar geworden, wie sehr uns in Deutschland ein positiv besetztes Bild vom Zusammenleben verschiedener Kulturen – sprich Integration – fehlt. Gewiss gibt es sehr viele Probleme hinsichtlich des Zusammenlebens von Migranten und Deutschen (wobei ja viele Migranten ganz streng genommen Deutsche sind!). Das ist alles kein Grund zum Feiern, vor allem nicht im Sinne des – nicht nur Hierzulande – weit verbreiteten Multikulturalismus. Sarrazin darf seine Meinung äußern und auch wissenschaftlich völlig irrelevante Publikationen veröffentlichen. Keine Frage! Die Statistiken, die Sarrazin zum Besten gibt, sind überhaupt nichts Neues. Dafür braucht man ihn nicht. Und wenn er dann noch höchst problematische Aussagen zum Genpool bestimmter Bevölkerungen macht, muss er sich auch nicht wundern, wenn man ihn loswerden will.
    Die Integrationsdebatte ist viel weiter, als Sarrazin und die sog. „schweigende Mehrheit“ in diesem Lande, die ihm ja so recht gibt, wahrhaben wollen. Wenn bei seinem Publikum nur die bottom-line „Ausländer = tendenziell kriminell und in erster Linie Sozialtransferempfänger“ hängen bleibt, dann muss man auch fragen, warum es tausende erfolgreiche Migrationsbiographien gibt oder warum in einem höchst ausdifferenzierten Arbeitsmarkt wie dem deutschen vor allem die schwächeren Teile der Bevölkerung auf der Strecke bleiben (Berlin-Neukölln ist einer der Räume in Europa, der die höchste Jugendarbeitslosigkeit aufweist; nicht nur Migranten sind betroffen, sondern auch Deutsche). Wie ungeschickt vor allem die gesellschaftlichen Eliten in diesem Zusammenhang argumentieren (s. Merkel und den Rest der CDU/CSU, aber auch Vertreter der meisten anderen Parteien und Verbände), ist nicht nur peinlich (keine Sorge, dies hat nichts mit vermeintlichen „Schuldgefühlen“ zu tun, Herr Friedel), sondern vor allem erbärmlich. Wenn man aus sicherer Deckung feuert, d.h. als nicht mehr ganz aktiver Berufspolitiker, dann soll man sich gefälligst auch nicht wundern, wenn es dann aus dem Wald so herausschallt, wie man hineinruft. Das gilt übrigens auch für Premierminister Erdogan, der sich bekanntermaßen im Jahre 2008 besonders weit aus dem Fenster gehängt hat.
    Eine offene und ehrliche Debatte? Ja, bitte! Auf jeden Fall! Sollte man sich davor fürchten? Gegenfrage: Warum fürchten? Vielleicht schließt man ja am Ende dieses politische Vakuum namens Integration. Wer weiß, ob Sarrazin in einigen Jahren noch mal so einen Bestseller platzieren kann.

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    Siegfried Vocasek – 05.09.2010 - 14:48

    Zitat Robert Rode:“Die Statistiken, die Sarrazin zum Besten gibt, sind überhaupt nichts Neues. Dafür braucht man ihn nicht.”
    Das ist immerhin die Frage.
    Die Statistiken mag es lange genug geben, nicht aber das wirkliche Herangehen an die Probleme darin, die sich doch ganz offensichtlich angehäuft haben.
    Weil – wie ich behaupte – der Mut zur klaren Ansprache schon mal enorm sein muss.
    Trauriger Nebeneffekt bis vor kurzem: Wirkliche Rechte besetzen das Thema, mit quasi Alleinvertretungsanspruch.
    Also haben wir einen Sarrazin doch gebraucht, um zu der Diskussion überhaupt zu kommen.
    Muss man deshalb Sarazins Hintergrund gleich mit akzeptieren?
    Ich denke nicht daran.

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    Rolf Kohl – 03.09.2010 - 15:46

    @Özcan Mutlu.
    Sorry Herr Multlu, aber wie die meisten Deutschen reden sie an den Worten Sarrazins vorbei und und können/ wollen nicht verstehen.,, DEUTSCHLAND SCHAFFT SICH AB".Diese 4 Worte bedeuten nichts anderes als DEUTSCHLAND LÖST SICH AUF.Natürlich tragen Muslime daran keine Schuld. Schuld daran sind die Deutschen selbst, ihr Minderwertgkeitsgefühl.Alles wofür der Deutsche Arbeiter und Student nach der Gründung der BRD auf die Strasse ging und sich in demokratischer Weise erkämpft hat, wird ihm von der Demokratie wieder genommen.Freien Zugang zu den Hochschulen für seine Kinder, Mitspracherecht im Betrieb, die 40 Stundenwoche, Lohnerhöhungen uvm. Alles auf demokratische Art abgeschafft. Schlimmer noch, vor 30 Jahren war der Facharbeiter noch etwas wert, bei Wahlen wurde noch um ihn geworben. Heute halten es die Politiker nicht für mehr nötig für die Stützen des Staates zu regieren.Statt dessen wird eine immer reicher werdende Oberklasse gezüchtet, ohne Rücksicht auf das Volk.Selbst eine Arbeiterpartei wie die SPD, hat sich unter Schröder mit der Oberschicht verbunden und die breite Masse zu deren Gunsten ausbluten lassen.Das bischen was an Blut noch übrig ist, quetschen nun CDU;CSU und FDP noch heraus. 3 stellige Milliardenbeträge zur Bankenrettung ( Stützung der Aktienkurse unserer Grossaktionäre ) man kann sie ja nicht der Armut aussetzen.Diese Milliarden in Bildung,Gesundheits oder Rentensysthem investiert ginge es uns doch allen gut. Wenn ich Heute im Casino 5000€ verzocke, dann sind sie weg. Unsere Börsenzocker dagegen können sich der staatlichen Hilfe sicher sein.Ich frage mich, wo bleibt bei diesen Missständen der aufruf zumindest der Gewekschaften zum Generalstreik? Und auch Arbeiter,Rentner und Mittelstand suchen sich andere Schuldige an der Misere.Sonst müssten sie ja aufstehen und endlich mal ein gerades Rückrad zeigen.Die haben sich doch schon damit abgefunden 45 Jahre Mini, 1€job und Leiharbeit zu leisten um danach von Sozialhilfe abhängig zu sein.Und unsere intelligenten Intellektuellen glauben immer noch sie müssten unsere multikulturelle Kultur retten, dabei geht es um unsere Existenz.

  • Theeuropean-placeholder
    Volker Ittenbach – 23.10.2010 - 15:37

    Sehr geehrter Herr Kohl, meines Erachtens gibt es nur eine Lösung des Problems in diesem Staat: Zivilen Ungehorsam in der Form, daß niemand mehr Steuern zahlt. Eventuell nur einen Monat lang und schon ist die ganze Diskussion am Ende. Die Politiker würden hellwach.

  • Theeuropean-placeholder
    Herr Frey – 03.09.2010 - 19:03

    @Herr Mutlu:

    Das ist das Problem, dass man Sarrazin vorwerfen kann: dass er eine pauschalisierende Wortwahl pflegt, durch die sich auch Leute wie SIE angesprochen fühlen. Dabei geht es aber gar nicht um Sie. Es geht gar nicht um die netten Türken, die freundlichen Griechen oder die braven Araber, die in Neukölln während der WM ihre Deutschlandfahne vor irgendwelchen linksextremen Deutschen verteidigen müssen, die sich selbst hassen und erst Ruhe geben, wenn die BRD in die Luft gesprengt und aus den Geschichtsbüchern retuschiert wurde – oder bis wenigstens alle nobleren Autos verbrannt sind.

    Darum geht es: um mangelndes nationales Selbstbewusstsein, um Schlechtreden der eigenen Wurzeln, Tradition und Nation. Vielleicht ist Herr Sarrazin und alle, die ihm zustimmen, einfach nur neidisch, dass Migranten das weit besser pflegen und auch vertreten, als viele “Eingeborene” der BRD.
    Wenn man ständig als sich selbst verleugnender Deutscher das Gefühl hat, dass “die anderen” einem in der Hinsicht überlegen sind, dann können – wie bei Sarrazin – Zukunftsängste entstehen.
    Dieser Ängste muss man sich erst einmal ehrlich bewusst werden, um etwas zum Positiven hin ändern zu können. Dazu gehört auch, dass man sie ausspricht. Und das ist eben nicht immer schön und auch sicher nicht “die Wahrheit”, aber es ist ehrlich und ungeschönt. Man hat dadruch aber die Möglichkeit durch diese Ängste hindurchzugehen, so wie unsere Gesellschaft bei dieser Debatte jetzt durchgehen sollte. Nur so kann man sie hoffentlich irgendwann hinter sich lassen.

    Aber dazu muss sich die Debatte um den Kern des Problems drehen. Ich finde, wie Sie, dass Thilo Sarrazin nicht “die Wahrheit” sagt. Aber es ist die Wahrheit, dass wohl viele so denken. Wobei diese Deutschen – und ich bin sicher- zu einem Großteil zwar “die bösen Ausländer” sagen, aber im Grunde nur die schwarzen Schafe meinen, die eben das System ausnutzen, gewaltätig und kriminell sind, usw…

    Das ist eben die typische selektive Wahrnehmung: viele Migranten, die hier friedlich und integriert leben, nimmt man als solche gar nicht bewusst wahr. Die negativ Beispiele für mangelnde oder gescheiterte Integration aber schon. Und die prägen das “allgemeine” Bild dann leider mehr als doppelt.
    Ich finde es daher fast schade, dass in den ganzen Talkshows auf Seiten der Sarrazin-Gegner immer nur “Vorzeige-Ausländer” für geglückte Integrationsbeispiele sitzen, um die es im Prinzip gar nicht geht. Von denen könnte sich sogar mancher Deutsche einiges abgucken, was Bildung, Höflichkeit, etc. betrifft. Es wäre aber sicher eine “interessante” Talkrunde, wenn da mal jemand sitzen würde, der definitv zu den “schwierigen Problemfällen” zählt. Das könnte allerdings, um Sie zu beruhigen, auch ein Deutscher sein, und das ist, was Sarrazin hätte besser klarstellen sollen.

    Aber für genauere und unmißverständlichere Formulierungen hat er ja jetzt erst einmal genug Zeit, sollte er ein neues Buch schreiben. ;-)

  • Theeuropean-placeholder
    Teuber andreas – 17.09.2010 - 23:52

    der letzte absatz ist treffender wie stundenlange debatten

  • Theeuropean-placeholder
    h.f.ullmann – 03.09.2010 - 21:33

    “Diese Mischung bietet Chancen.”

    um es mal wie in einem alten deutschen sprichwort zu sagen: “ein ausländer macht noch keine multikulti”.

    wenn in berlin mehr als 90% aller türken auch in der dritten generation noch einen türkischen ehepartner haben, beleidigen sie meinen intellekt wenn sie dies als mischung bezeichnen. zumal gemäß einiger umfragen von soziologen und ärzten man davon ausgehen kann, dass rund ein drittel davon verwandtenehen sind. wo ist da der zentralrat der muslime oder der integrationsbeauftragte, der sich für gesundheitliche aufklärung, das hinterfragen von traditionen oder die toleranz gegenüber anderen einsetzt? wo sind die hier integrierten muslime, wenn die vielzahl von radikalen islamisten zu mord und todschlag andersgläubiger aufruft?
    sie beschweren sich über die angeblich rassistischen aussagen eines einzelnen, wenn ich täglich in den nachrichten und den zeitungen sehen kann, wessen geistes kind sie dafür sind. aber das sind ja dann immer leute die den glauben falsch auslegen. solange es keine fahnen zum gemeinsamen verbrennen gibt, ist jeder muslim sich selbst der beste dogmatiker.
    und hasstiraden die das zusammenleben vergiften höre ich verhältnismässig weitaus häufiger von senatoren, generälen und präsidenten einer religion die damit weitaus mehr ängste schüren. natürlich sollte ich die sogenannte türkische community in berlin daran nicht messen, jedoch sehe ich nur eine einseitig emotionale reaktion auf kritik und gar keine toleranzfördernden oder reflektierenden. wie können sie menschenrechte in anspruch nehmen, wenn sie sie weder verteidigen noch fördern? wie können sie sich selbst als teil der multikulti bezeichnen, wenn sie allenfalls einer monokulti gerecht werden?

    halten sie sich bei all ihrem verletzten stolz immer eins vor augen, in diesem land gehen 50% der leute nicht wählen, weil sie von der politik enttäuscht sind. diese menschen warten nur auf jemanden, der ihre wünsche und belange erfüllt. befassen sie sich also lieber heute mit sarrazin sachlich, als dass in 10 jahren die braunen im stechschritt beim fackelzug durch das brandenburger tor bei ihnen um die ecke marschieren ..

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