Informationen ohne Filter sind bloß Lärm. Thomas Goetz

Alle Zeichen stehen auf Rückzug

Die katholische Kirche betreibt den Reformstau. Zur Modernisierung der Kirche sind tief greifende Veränderungen notwendig. Doch unter Papst Benedikt bewegt sich die Kirche in die entgegengesetzte Richtung. Der Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils ist damit passé.

Ende September, zum Abschluss der jüngsten Vollversammlung der deutschen Bischofskonferenz, meldete die Katholische Nachrichten-Agentur: “Der Ruf nach Reformen in der katholischen Kirche wird auch im Kreis der deutschen Bischöfe lauter.” Es gebe viele Fragen, die schon lange reif seien, diskutiert zu werden – von der Sexualmoral über die nur im lateinischen Teil der katholischen Kirche geltende Verpflichtung von Gemeindepriestern zur Ehelosigkeit bis hin zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.

Als Joseph Ratzinger vor fünfeinhalb Jahren zum Papst gewählt wurde, weckte das auch bei kritisch eingestellten Kirchenmitgliedern manche Erwartungen. Man hoffte, Benedikt werde besonnen und beherzt darangehen, den bleiernen Reformstau abzubauen, den ihm sein Vorgänger hinterlassen hatte. Doch diese Hoffnungen haben sich bis heute nicht erfüllt. Im Gegenteil! Benedikt fährt einen noch stärker rückwärtsgewandten, traditionsverhafteten Kurs als Papst Johannes Paul II.

Papst Benedikt holte Okkultisten in die Kirche zurück

Pressemeldungen zufolge hat Papst Benedikt schon vor zwei Jahren das “Engelwerk”, eine dämonengläubige katholische Sekte, als öffentliche Vereinigung innerhalb der katholischen Kirche heimlich anerkannt. “Engelwerk”-Anhänger waren nämlich davon überzeugt, dass man sich – unter anderem – vor “dämonischen Strahlen” hüten müsse, die von “gefleckten und schwarzen Katzen und Hennen, von Schweinen, glatthaarigen Hunden, Schmeißfliegen, Ratten und Schlangen” ausgehen. Kann es wirklich sein, dass Personen, die gestern noch okkultistischen Ansichten huldigten, sich in derart kurzer Zeit bekehren?

Im Januar 2009 hatte Benedikt die seit 1988 bestehende Exkommunikation aller vier Bischöfe der traditionalistischen Piusbruderschaft ohne Vorbedingungen aufgehoben. Es scheint beträchtliche Übereinstimmungen zwischen Papst Benedikt und den Piusbrüdern zu geben. Erst unlängst betonte ihr Oberer, Bischof Fellay: “Über die Lage der Kirche, die besonders schwerwiegend ist, stimmen in vielen Punkten unsere Einschätzungen überein, sowohl bezüglich der Glaubenslehre als auch der Moral und der Disziplin.” Und weiter: “Jene, die in Treue zu Papst Benedikt stehen, betrachten die ‘Piusbruderschaft’ mit Respekt. Sie erwarten von ihr viel für die Kirche.” Erwartet auch Papst Benedikt von den Piusbrüdern “viel für die Kirche”?

Die Schwächen des Systems werden deutlich

Die fünf Jahre des Pontifikats von Benedikt XVI. offenbaren mehr und mehr die grundlegende Schwäche des gesamten Systems römisch-katholische Kirche, ihrer hierarchischen Verfassung, ihrer Zwei-Klassen-Gesellschaft (Priester/Laien), ihres römischen Zentralismus, vor allem aber der uneingeschränkten Machtbefugnis des Papstes (Unfehlbarkeit, Jurisdiktionsprimat) seit dem Ersten Vatikanischen Konzil (1871/72). Papst Benedikt wagt es nicht, Lasten einer Tradition abzulegen, die heutigem Denken und heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen.

Die Tendenz seines Pontifikats steht im Widerspruch zu Buchstabe, Geist und Vision des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), das er selbst als junger Theologe nicht nur miterlebt, sondern in mancher Hinsicht als Berater mitgeprägt hat. Den Vorgaben der Piusbrüder entsprechend ist Papst Benedikt dabei, wichtige Konzilstexte so umzudeuten, dass sie der Intention zuwiderlaufen, die Papst Johannes XXIII. mit der Einberufung dieser Kirchenversammlung verbunden hatte: Aggiornamento – das bedeutet: “In die heutige Zeit bringen.”

Leserbriefe

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    klaus meyer – 21.10.2010 - 10:53

    Es stimmt einfach nicht!
    Paspst Benedikt bewegt sich nicht in entgegengestzte
    Richtung!
    Wir müssen zum Glauben an unseren Herrn Jesus Christus zuzrückfinden.
    Und das ist Papst Benedikt sehr aktiv.
    Lang lebe unser Papst Benedikt

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    frossi – 21.10.2010 - 16:10

    Es ist fast schon erschreckend mit welcher Chuzpe manche Kirchenkritiker einfach Falschmeldungen und irgendwelche Verschwörungstheorien in die Welt setzen.

    Bereits 1983 und 1992 hat die Glaubenskongregation unter ihrem damaligen Leiter Joseph Ratzinger zentrale Lehren und Praktiken des Engelwerks verboten und von diesem die Einhaltung entsprechend strenger Auflagen und liturgischer Normen gefordert. Das führte im Engelwerk zu einer Reihe von personellen und inhaltlichen Veränderungen in deren Verlauf es zu einer Abspaltung der reformunwilligen Anhänger kam. Nach Jahren hat der Vatikan schließlich das Statut für das reformierte Engelwerk ganz offiziell gebilligt. Von “kurzer Zeit” oder einer verschwörerischen “geheimen Anerkennung” kann überhaupt keine Rede sein!

    Herr Scholl dürfte auch mitbekommen haben, dass die vier “Bischöfe” der Piusbruderschaft, deren Exkommunikation aufgehoben wurde, weiterhin suspendiert sind, wie überhaupt alle Priester der Burderschaft. Bei den Mutmaßungen zum aktuellen Verhältnis des Papstes zu der von ihm weiterhin nicht anerkannten Piusbruderschaft wären vielleicht auch ein paar Fakten angebracht.

    Abgesehen davon ist natürlich auch der Unfehrbarkeitsanspruch des Papstes in Glaubensfragen sowie das Jurisdiktionsprimat viel älter als das 1. Vatikanische Konzil! Aber wenn Herr Scholl gewisse Fakten einfach nicht wahrhaben will, dann kann er auch nicht erwarten, als Kirchenkritiker ernstgenommen zu werden. Ich würde ihm dann doch empfehlen, seinen eignen Club zu gründen.

  • Theeuropean-placeholder
    johannes – 21.10.2010 - 22:27

    Herr Scholl hat keine Ahnung vom Katholischen Glauben;
    Reformen bedeuten für Ihn offensichtlich Aufgabe der Glaubens-und Sittenlehre. Das ist aber keine Reform, sondern nichts als Glaubensabfall.

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    benjamin kalkum – 22.10.2010 - 09:56

    Kirchenkritik ist wichtig. Wenn sie allerdings allerdings einem anderen Zweck will als der bloßen Diffarmierung von Kirche (aus welchem Grund auch immer), hat sie sachlich, fair und konstruktiv zu sein.
    Nichts davon ist in diesem Kommentar eingelöst. Im Gegenteil sind sogar tatsächlich haarsträubende Sachfehler festzustellen, wie frossi schon aufgezeigt hat. Und Ratzinger Schizophrenie zu attestieren, ist zumindest als “kühn” zu bezeichnen. Offenbar liegt die Frage, ob angesichts der Pathologien und Aporien der heutigen Zeit, eine evangeliumsmäßige radikale Andersheit der Kirche nicht genau das richtige ist, außerhalb der Vorstellungskraft von Herr Scholl zu liegen. Schade.
    Solche “Kirchenkritik” braucht kein Mensch und die Kirche erst recht nicht.

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    Hubertus Janssen, Pfr. – 22.10.2010 - 11:15

    Wer nicht ganz blind ist für das, was zurzeit in der katholischen Kirche sich ereignet, kommt nicht umhin eindeutig festzustellen, dass der Kurs gegen das Zweite Vatikanischen Konzil nicht mehr zu leugnen ist. Papst und Bischöfe berufen sich zwar verbal auf das Konzil, aber vom Geist des Konzils, dem Geist der Befreiung, ist weit und breit nichts zu spüren, im Gegenteil. Auch im Bistum Limburg verspüre ich bei vielen Priesterkollegen, Laienseelsorgerinnen und Seelsorgern, Mitarbeiter/innen in den kirchlichen Behörden einfach “Angst”. Kritik ist spürbar unerwünscht, stattdessen macht sich ein Klima von einengender Verschwiegenheit breit, die irrtümlicherweise als Treue dargestellt wird. Das kann krank machen und “Existenzangst” hervorrufen.
    Die Kirchenführung muss sich hier fragen lassen, ob sie überhaupt noch im “sensus fidelium”, der gemeinsamen Glaubensüberzeugung der Kirche, steht. Die KLuft zwischen Gläubigen und Kirchenführung ist stark gewachsen. Eines steht fest: da, wo die freie Meinungsäußerung nicht mehr genügend möglich ist, wo mit “Denk- und Redeverboten” operiert wird, ist etwas faul. Priester und viele andere Christen fragen sich besorgt, ob diese Kirche noch meine/unsere Kirche ist, eine Kirche mit einer frohmachende Botschaft.
    Prof. Norbert Scholl kann und muss ich recht geben mit seinem Beitrag. Wie Prof. Scholl müssen auch die Christinnen und Christen als das “Volk Gottes” den Mund aufmachen. Wir, die wir Kirche sind, dürfen nicht warten, bis die Kirche vollends an die Wand gefahren wird. Viele Menschen sind bereits aus der Kirche ausgetreten, und es wird weitergehen.
    Es stimmt, dass alle Zeichen auf Rückzug stehen, dass Papst Benedikt Okkultisten wieder in die Kirche zurückholt. Die ‘Zeichen der Zeit’ werden von vielen Verantwortlichen in der Kirche nicht mehr oder überhaupt nicht verstanden. Wenn die Kirche nicht zur “Sekte” werden soll, wird sie auf den lebendigen Dialog angewiesen sein. Was wir in der momentane Situation tun sollten ist: auftreten, nicht austreten.
    Pfarrer Hubertus Janssen

  • Theeuropean-placeholder
    Heinrich Thonet – 22.10.2010 - 11:53

    Herr Jansen, Sie haben aus Ihrer einseitigen Sicht Recht, aber das Volk Gottes ist ein Begriff, den man nicht als einzige Interpretation für die Gläubigen in der katholischen Kirche verwenden kann, denn die katholische Kirche ist auch und vor allem Leib Christi nach Paulus und dem II. Vatikanischen Konzil, dessen Glieder die Gläubigen in ihren unterschiedlichen Charismen und Begabungensind und im Hl. Geist durch Ihn, mit Ihm und in Ihm, Sein Leib aufgebaut wird.

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    frossi – 22.10.2010 - 20:18

    Da scheint Herr Scholl ja mit dem Hochwürdigen Herrn Pfarrer Janssen von jemandem Schützenhilfe zu bekommen, der ebenfalls der “Wir sind Kirche”-Bewegung nahesteht und der mit fast identischen Leserbriefen eine Art propagandistisches SPAMMING zu betreiben scheint!
    Siehe: http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=311&id_entry=2083

    Da sieht man mal wie es um unseren Klerus betellt ist. “Wir sind Kirche” sollte sich mal überlegen, ob sie nicht konsequenterweise ihre eigene Kirche gründen sollten. Aber während die eine Seite pausenlos polemisiert, macht die Kirche selbst leider viel zu selten “den Mund auf”. Aufklären und erklären, das wäre die dringendste Aufgabe der heutigen Kirche! (wie man ja am Verlauf dieser Diskussion hier bestens sehen kann)

    Der Grund warum dies immer noch viel zu sehr vernachlässigt wird ist, dass tatsächlich viele in der Kirche inzwischen selber zweifeln, ob die historische und aktuelle Wahrheit auf ihrer Seite steht. Deshalb werden Themen wie Kirchengeschichte oder aktuelle Problematiken einfach kampflos den Kritikern überlassen.

    Weil sich die Kluft zu den Gläubigen vergrößert, meint man zentrale Positionen aufgeben zu müssen, statt endlich konsequente Erklärungs- und Aufklärungsarbeit zu leisten. Eines der größten Probleme der Kirche ist Unbildung und Desinformation, die eben leider auch innerhalb der Kirche anzutreffen ist. Allein die Qualität des Religionsunterrichts hierzulande spricht Bände.
    Die Kirche hat eher ein inneres Problem, als ein äußeres. Auch für die Missbrauchsskadale war nicht die böse Außenwelt verantwortlich und im 21. Jh. sollte auch die Kirche wissen, wie Medien funktionieren.

    Die Tragik des 2. Vatikanischen Konzils war, dass kurz danach, nämlich ’68, ein dramatischer Mentalitätswechel in der westlichen Welt einsetzte, den das Konzil nicht mehr berücksichtigen könnte. Die gesamte Postmoderne ist an der Kirche komplett vorbeigegangen. Wenn heute Gregorianik die Charts erobert und Latein-Bücher die Bestsellerlisten, dann sind das auch “Zeichen der Zeit”, die die Frage erlauben, ob das Konzil selbst überhaupt noch zeitgemäß ist. In der Kirchengechichte gab es Zeiten mit weniger Veränderungen als heute, die trotzdem alle paar Jahrzehnte ein neues Konzil hatten – statt alle hundert Jahre.

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    Stanislaus – 25.10.2010 - 17:23

    “[…] kommt nicht umhin eindeutig festzustellen, dass der Kurs gegen das Zweite Vatikanischen Konzil nicht mehr zu leugnen ist. Papst und Bischöfe berufen sich zwar verbal auf das Konzil, aber vom Geist des Konzils, dem Geist der Befreiung, ist weit und breit nichts zu spüren, im Gegenteil.”

    Lieber Herr Pfr. Janssen, bitte belegen Sie anhand von Dokumenten des II. Vatikanischen Konzils, daß Papst Benedikt XVI. und die Bischöfe einen Kurs dagegen einschlagen. Wenn Prof. Scholl erwähnt, daß Benedikt das Konzil als Berater mitgeprägt hat, warum sollte dann der Papst nicht der bessere Kenner des vielbeschworenen Konzilsgeistes sein als Scholl oder Geistliche wie sie?

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    Frank-Robert Belewsky – 21.01.2011 - 14:51

    Sehr geehrter Herr Janssen
    Die Katholische und auch die Evangelische Kirche stirbt und niemand und keine Reform wird das Sterben der Kirche aufhalten. Warum ? Weil wir wahrlich seit 2001 in einem neuen Zeitalter sind und 2000 Jahre Korupption, Gier und Mammon genug sind und die Menschen dringend wieder das Wort Gottes brauchen, so wie es einst von Jesus für alle Menschen der Erde gebracht wurde. Genau wie einst das Judentum mit dem Kommen von Jesus beendet war, so ist jetzt das sog. Christentum beendet. Die ganze Trennung der Religionen war nie vorgesehen und jetzt ist die Einheit aller Menschen gefragt, verbunden durch den Christus im Herzen, der jeden Menschen, unabhaengig von Religion und Hautfarbe
    verbindet. Das Christentum stirb, weil es alten Wein der Juden in die neuen Schläuche, die Jesus uns gebracht hat, schüttete, und die sind jetzt verdorben,
    verfault und vergiftet und es wird Zeit, das geistig gesunde Menschen erkennen, was jetzt gebraucht wird. Das Alte Testament ist der alte verfaulte Wein der einst auserwählten Juden, die ihren Bund mit Gott ganze 8 Mal gebrochen haben und mit dem ersten Nagel war der Bund auf ewig gebrochen und Jesus hat die Menschheit gewarnt vor der jüdischen Vergiftung. Und heute predigt die katholische Kirche
    die sog. jüdisch-christliche Religion von der Kanzel.
    Was für eine Lüge ? Das ist Gotteslästerung, und die Christen merken gar nicht, wie das moralische Gefüge
    Schritt für Schritt durch den vergifteten Wein zerstört wird. Wachen Sie auf Pfarrer Jannssen, bitte, und seien sie mutig und leben die Worte von Jesus.
    Gott sei immer mit Ihnen.

  • Theeuropean-placeholder
    Heinrich Thonet – 21.01.2011 - 16:06

    @belewsky
    Sie machen einen eigenartigen Kommentar. Vielleicht erklären sie mir, welcher religiösen Denomination Sie angehören. Einerseits Christentum zu verurteilen, aber den Stifter, Jesus Christus, anzuerkennen. Da kennt man sich wirklich nicht aus.
    An einen Gott scheinen sie ja auch zu glauben. Fragt sich nur welche Theologie dahinter stehen soll. Die eigene selbst gefundene etwa?

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    Ihr Name – 21.01.2011 - 20:15

    Sehr geehrter Herr Thonet
    Als Jesus vor gut 2000 Jahren gekommen ist, um uns eine bis heute von den meisten Menschen, nicht verstandene Botschaft zu bringen, da hat ihn niemand nach seiner Denomination gefragt. Seine Botschaft war die Liebe, klar und rein, sie wahr so eigenartig, das diejenigen, die ihn als eine Gefahr
    für ihre Machenschaften gesehen haben, an ein T genagelt haben, schon vergessen, Herr Thonet ?!
    Ich anerkenne die Botschaft von Jesus als ein Lebendiger Christiner, aber bei weitem nicht, was die heutige Kirche in den letzten 1700 Jahren aus dem gemacht hat, was Jesus gelehrt hat. Das heutige Christentum hat überhaupt nichts mehr mit dem zu tun, was Jesus uns gegeben hat. Es ist eine Religion der Angst geworden. Schauen und hören Sie sich an, was von der Kanzel kommt. Wer soll das noch glauben, wenn die Pfarrer und Priester selbst kein Beispiel, geschweige denn Vorbilder sind für ein göttliches Leben. " Ihr seid Götter; Ihr werdet das gleiche tun wie ich und mehr; das Gleichnis des Sämanns und viele weitere kostbare Worte werden heute ignoriert und verleugnet. Und was tun Sie Herr Thonet, wenn Gott wie immer seine Boten auf die Erde schickt, um Menschen einmal mehr an das zu erinnern, was genau jetzt gebraucht wird ? Die weisen werden Fragen stellen, die Törichten regen sich auf und schreien noch Kreuzigung, die Masse geht weiter wie bisher auf der breiten Strasse des Mammon. Die Menschen sind schon eigenartig, nicht wahr ? Gott sei immer mit Ihnen.

  • Theeuropean-placeholder
    Heinrich Thonet – 21.01.2011 - 23:07

    Verstanden: Sie sind die Reinkarnation von Jesus Christus und wir sind alle Götter, ob wir´s glauben oder nicht.
    Alles klar, dann kann man so schreiben wie Sie.

  • Theeuropean-placeholder
    Frank-Robert Belewsky – 22.01.2011 - 13:00

    Grüss Gott Herr Thonet
    Danke für Ihre Antwort. Ironie und Sarkasmus hat der Menschheit noch nie weitergeholfen. Zumindest haben die Worte, die Ihre Antwort hervorgebracht haben, gezeigt, dass Sie die Botschaft bei weitem nicht verstehen wollen, genauso wie die Kirchenväter die stille Botschaft ihren Schäfchen ignorieren, die die Kirchen verlassen. Übrigens, der Botschafter ist uninteressant, das einzige was zählt ist die Botschaft.
    Gott sei mit Ihnen

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