Eine Währung die man retten muss, ist keine mehr. Wilhelm Hankel

Nicholas Carr

Nicholas Carr

Der US-Schriftsteller Nicholas Carr hat an der Universität Harvard englische und amerikanische Literatur studiert und war Geschäftsführer des Harvard Business Review. Carr arbeitet zu großen Themen der vernetzten Gesellschaft und erlangte mit seinem Artikel „Is Google Making Us Stupid?“ weltweite Aufmerksamkeit. Für sein neustes Werk „Wer bin ich, wenn ich online bin …: und was macht mein Gehirn solange?“ wurde Carr für den Pulitzer-Preis nominiert.

Zuletzt aktualisiert am 13.03.2012
„Das Internet baut unsere Aufmerksamkeit nur auf, um sie dann zu zerstreuen.“
Nicholas Carr
„Wir werden zu Medienkreaturen.“
Nicholas Carr
„Alle Arten von kontemplativem Denken gehen verloren, während wir ständiger Ablenkung ausgesetzt sind.“
Nicholas Carr

Gespräch

  • Aufgrund des Internets befinden wir uns inmitten eines kognitiven Wandels: allgegenwärtige Daten verändern unsere Wahrnehmung der Welt. Lars Mensel sprach mit dem Autor Nicholas Carr über die Vorteile des Gedruckten, den Verlust der Reflexion und darüber, wie unsere Vorfahren überlebten.

Debatte

Seicht, seichter, online

Obwohl das Internet erst seit 20 Jahren verbreitet ist, scheint ein Leben und Arbeiten ohne Netz kaum vorstellbar. Aber unsere Abhängigkeit vom Internet hat auch eine Schattenseite. Durch konstante Ablenkungen, Unterbrechungen und Reizüberflutungen verführt es uns zu intellektueller Oberflächlichkeit.

Gespräch

  • Der Netz-Philosoph und Schriftsteller Nicholas Carr warnt mit drastischen Worten vor den Gefahren, die die Nutzung des Internets für unseren Intellekt bedeutet. Ob er selbst wieder gedruckte Bücher liest, was unserer Kultur und unserem Geist in den nächsten Jahrzehnten droht und wie das Netz unser Gehirn neu programmiert, verrät er im Gespräch mit Florian Guckelsberger.

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