„Wenn Amerika keinen Richtungswechsel einläutet, bin ich davon überzeugt, dass wir das Frankreich des 21. Jahrhunderts werden.“ Mitt Romney
Der Hauptstadtbüroleiter der „Hertie Stiftung“ studierte Geschichte und Soziologie an der Uni Konstanz und absolvierte anschließend an der Uni Freiburg den Aufbaustudiengang „Interdisziplinäre Frankreichstudien“. Seine berufliche Karriere begann im Universitätsverlag Konstanz, wo er unter anderem Bücher von Pierre Bourdieu und Luc Boltanski betreute. Später arbeitete Knoll als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestagsbüro von Joschka Fischer, wo er sich außen- und europapolitischen Themen widmete.
Zuletzt aktualisiert am 08.05.2012
Die Neuwahlen in NRW finden unter einem neuen Stern statt, denn von FDP und Linkspartei wird nicht viel übrig bleiben. Die CDU kann die Post-FDP-Phase einläuten und die SPD muss nicht mehr nach links schielen – die Grünen können als große Gewinner aus der Wahl hervorgehen.
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Mit Winfried Kretschmann bekommt Baden-Württemberg einen untypischen Politiker als Ministerpräsidenten. Für seine Partei ist er dennoch genau der Richtige.
Der Zerfall der Koalition in Hamburg ist halb so schlimm. Auch die erste rot-grüne Landesregierung hielt nur 15 Monate durch. Die Grünen haben in Hamburg gezeigt, dass es ihnen nicht um die Totalopposition geht. Sie sind bereit für die Regierungsverantwortung.
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Als Kandidat mag er in der Bundesversammlung gescheitert sein. Für den Diskurs gegen die Politikverdrossenheit und für das Amt des Bundespräsidenten hat alleine das Antreten Joachim Gaucks dennoch großes geleistet.
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Das Ende von Schwarz-Gelb ist nahe. Während Journalisten die Stunden zählen, bis Neuwahlen ausgerufen werden, sollten wir uns jedoch darauf einstellen, dass Angela Merkel uns noch im Sommer 2013 regieren wird. Warum? Weil die Logik der Macht sich nicht am Gestaltungswillen von Reportern und Redakteuren orientiert.
Rot-Grün-Rot ist Geschichte – zumindest in Nordrhein-Westfalen. SPD-Chefin Hannelore Kraft hat der Linken eine Absage erteilt. Jetzt dürfen Die Linken wieder von der Oppositionsbank die Besserwisser spielen, anstatt endlich zu lernen, was es bedeutet, Regierungsverantwortung zu tragen.
Die Personalie Röttgen überrascht die Opposition. Hat der neue Bundesminister für Umwelt etwa das Zeug, zum neuen, grünen Gewissen der Union zu avancieren?
Bei der Bundestagswahl erzielten die Grünen das beste Ergebnis ihrer Geschichte und sitzen trotzdem wieder auf der Oppositionsbank. Nicht nur auf dem Parteitag in Rostock sucht die Partei nun nach ihrem Platz im Fünfparteiensystem.
Die Grünen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Nun gilt es, politische Lagerbildung zu verhindern, um anschlussfähig zu bleiben. Ein Aufruf an die Realos der Partei.