1983 trat Michael Hartmann in die SPD ein, seit 1999 ist er Vorsitzender des Unterbezirks Mainz-Bingen. Von 1999 bis 2002 war er Pressesprecher des damaligen Innenministers in Rheinland-Pfalz Walter Zuber. Seit 2002 sitzt Hartmann im Deutschen Bundestag. Er ist stellvertretender Innenpolitischer Sprecher und war für die SPD Obmann und stellvertretender Obmann im ersten und zweiten Untersuchungsausschuss. Hartmann ist Präsident des deutschen Baseball- und Softballverbandes.
Zuletzt aktualisiert am 14.12.2010
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Mit Trauer und Wut ist es nach den rechtsextrem motivierten Morden nicht getan. Es geht um die Opfer, deren Angehörige, den Rechtsstaat und das Ansehen Deutschlands in der Welt. Auch deshalb muss jetzt Aktionismus vermieden werden.
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Der Bundestag kämpft mit einem Image- und Einflussproblem: Parlamentarier werden als Hinterbänkler wahrgenommen, das Kanzleramt ist zum Machtzentrum geworden. Damit schadet sich der Wähler selbst. Die Abgeordneten sind die einzigen direkt gewählten Repräsentanten des Volkes. Parlamente brauchen mehr Macht, nicht weniger.
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Wir brauchen die Werte des Christentums, so wie es uns braucht. Das Grundgesetz fußt auf ihnen, sie begründen den Toleranzgedanken. Die plötzliche Religionsfeindlichkeit der FDP ist vollkommen unangebracht.