Pornografie gibt es bereits, seit der erste Höhlenmensch anzügliche Bilder an die Höhlenwand malte. Cindy Gallop

Michael Hartmann

Hartmann

Der Soziologe wurde am 24. August 1952 in Paderborn geboren. Er ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Seine Schwerpunkte sind u. a. Organisationssoziologie und Elitesoziologie. Eine seiner wichtigsten empirischen Studien ist sein Werk “Der Mythos von den Leistungseliten”. Hartmann versteht sich selbst als Sozialist und Kritiker der deutschen Gegenwartsgesellschaft.

Zuletzt aktualisiert am 09.06.2011

Debatte

Wer hat, dem wurde gegeben

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Bilanz der Exzellenzinitiative

Einige Gewinner stehen vielen Verlierern gegenüber - die von der Regierung ausgelobte Exzellenzinitiative der deutschen Hochschulen ist eine Pleite. Sie hat die Unis gefördert, denen es ohnehin bereits gut ging und der Rest darf nun schauen, wo er bleibt.

Debatte

Nach oben buckeln, nach unten treten

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Politik für Eliten

Die schwarz-gelbe Koalition betreibt eine massiv einseitige Politik zugunsten der Reichen und Mächtigen. Alte Seilschaften machen diese Politik erklärbar – besser wird sie dadurch nicht. Weniger als wenig Lohn ist und bleibt eben fast nichts.

Debatte

Eine teure Show

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Gipfel in Toronto

Der G8/G20-Gipfel Toronto entpuppte sich als teuer und ineffektiv. Dabei zeigen entschiedene Schritte einzelner Länder, dass die Weichen für wichtige Entscheidungen leider nicht mehr in internationaler Zusammenarbeit gestellt werden. Immerhin kann man so die Macht der Finanzlobby brechen.

Debatte

Kein Wonderboy

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Profil des neuen Bundespräsidenten

Wunder muss er nicht vollbringen, der neue Mann in Schloss Bellevue. Aber er muss dringende Probleme in der Öffentlichkeit thematisieren, zum Beispiel die voranschreitende Spaltung der Gesellschaft. Der Bundespräsident kann dies anders ins Bewusstsein der Menschen tragen als Wissenschaftler oder Journalisten.

Debatte

Die oberen zehn Prozent

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Das Steuerpaket ist ungerecht

Das Sparpaket setzt eine Politik fort, die wir jetzt seit gut zehn Jahren beobachten können: Die Gutverdienenden und Vermögenden werden entlastet oder, wie in diesem Falle, nicht belastet. Die große Masse der Bevölkerung hingegen, vor allem das untere Drittel, wird deutlich belastet. Das führt zu einer immer tiefer greifenden Spaltung der deutschen Gesellschaft.

Links bedeutet für mich heute, dass man sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt.
Michael Hartmann

gespräch

Debatte

Karitative Arbeit ist Mist

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Arbeit und Zufriedenheit

Den Menschen macht zufrieden, wenn er von seiner Arbeit leben kann. Karitative Jobs für Hartz-IV-Empfänger bewirken das Gegenteil, denn sie erleben, wie groß der Graben zwischen ihnen und Normalverdienern ist.

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