„Wenn wir uns überall einmischen wollen, wo himmelschreiendes Unrecht geschieht, dann riskieren wir den dritten Weltkrieg. “ Helmut Schmidt
Stratfor ist ein privater US-amerikanischer Anbieter von geopolitischen Analysen. Über seine Internetseite (www.stratfor.com) versorgt der Dienst seine Kunden mit Hintergrundinformationen und Einordnungen rund um die internationale Politik und verspricht zu erklären, was stattfindet, warum es stattfindet und was in der Zukunft passieren wird.
Wirtschaftlich wird Lateinamerika immer wichtiger für die USA, politisch aber nicht. Dabei verändern sich die Dinge dort schnell und selbst der Antiamerikanismus ist auf dem Rückzug.
Mit einer außenpolitischen Offensive möchte Präsident Putin Russlands Allianzen festigen. Dabei fehlt es ihm weder an Ambitionen noch an klaren Visionen.
Der Nahe Osten dominiert die Schlagzeilen, dabei ist Asien nicht minder wichtig. Bislang ist die Welt davon ausgegangen, dass der Kontinent stabil ist. Ändert sich das, drohen gefährliche Entwicklungen.
Italiens politische und wirtschaftliche Probleme begannen lange vor der europäischen Krise. Sie werden auch dann noch vorhanden sein, selbst wenn die internationale Krise nachgelassen hat.
Die Zusammenstöße zwischen syrisch-kurdischen Gruppen und der Freien Syrischen Armee könnten sowohl dem Regime in Damaskus als auch der Türkei nutzen.
Deutschland wird sich an einer bevorstehenden Intervention im afrikanischen Mali vermutlich beteiligen. Die dortigen Islamisten geraten in die Defensive.
Die gemeinsame EU-Wirtschaftspolitik kämpft mit den verschiedenen Währungen ihrer Mitgliedsstaaten. In einem Gespräch analysiert Stratfor die mögliche zukünftige Integration.
Mit Biokraftstoffen wollen die USA den Benzinpreis niedrig halten. Ernteausfälle mehren allerdings die Kritik an der Verwendung von Lebensmitteln für Kraftstoffe.
Die Euro-Zone braucht Deutschland, die deutsche Industrie die Euro-Zone. Der Kanzlerin macht diese Dynamik das Verhandeln schwer.
Israels Regierung denkt laut über einen Angriff auf Iran nach, notfalls auch im Alleingang. Doch eine Attacke würde das Land vor große Probleme stellen.
Die Finanzwirtschaft muss umdenken. Zu lange hat sie sich auf rein ökonomische Kennzahlen konzentriert und hat deshalb Probleme, in politisch unsicheren Zeiten zu agieren.
Der US-amerikanische Präsident wird weithin überschätzt. Kaum etwas von dem, was Kandidaten im Wahlkampf versprechen, werden sie halten. Selbst wenn sie wirklich wollten.
Das Regime Assads wankt, in Syrien herrscht Krieg. Zahllose ausländische Interessen ringen in dem Land um Einfluss. Das Arsenal chemischer Waffen könnte den Westen in den Konflikt ziehen.
Wie geht es weiter im Mittleren Osten? Stratfor prognostiziert die Entwicklungen im kommenden Quartal. Syrien steht im Fokus, die Lage in der gesamten Region ist weiter angespannt.
Im westlichen Pazifik ringen China und die USA um Einfluss. Die USA richten ihren Fokus wieder stärker auf die Region und bauen ihr militärisches Netzwerk aus. Ein unmittelbarer Konflikt steht jedoch nicht bevor.
1
Trotz Gräueltaten und internationalem Protest bleibt Assad in Syrien weiter an der Macht. Nach außen hin zeigt das Regime keine Risse. Und doch könnte es aus den innersten Führungszirkeln heraus gestürzt werden.
Im Nordosten Europas kämpfen Russland und die USA um Einfluss. Die einen wollen die Staaten im Zuge der europäischen Krise wieder stärker an sich binden. Die anderen wollen in der Region endgültig eine geschlossene Front gegen Russland formen.
1
Was die Regierungschefs der G20 sagen und wollen, ist im Grunde egal. Die Geschichte bahnt sich – von widerstrebenden Interessen geleitet – ihren eigenen Weg. Während Russland und China ein starkes Europa wollen, können die USA mit der Krise ganz gut leben.
2
Der Drogenhandel zwischen den USA und Mexiko ist kompliziert und hat viele Facetten. Im Mai wurden nun 20 Mitglieder der Mendoza-Haro-Gruppe festgenommen – die Organisation bietet interessante Einblicke in die Vertriebswege und die Geldwäsche-Taktiken von Dealern.
China mag freier werden. Deshalb wird es für den Westen und die USA nicht einfacher, mit dem Land umzugehen. Denn Freiheit und Demokratie führen nicht in jedem System zwangsläufig zu einer stabilen Ordnung.
In der Krise ruhen Spaniens Hoffnungen nicht nur auf dem Klingelbeutel der EU. Das Land hat sein wirtschaftliches Schicksal selbst in der Hand, wenn es seine engen Verbindungen nach Lateinamerika nutzen kann.
Der demografische Wandel lässt den europäischen Binnemarkt schrumpfen, was bleibt, ist der Export. Hier steht Deutschland über allem. Frankreich kann dem deutschen Kurs nicht einfach folgen.
3
Europa trägt wenig zur militärischen Stärke der NATO bei. Doch gerade weil Europa schwächelt, sind EU und USA auf das Bündnis angewiesen. Die Zeit der Herausforderungen ist nicht vorbei.
Während al-Assad sich in Syrien an der Macht zu halten scheint, steigt in Jordanien der Druck. König Abdullah muss die Monarchie reformieren, fürchtet dabei aber das Erstarken der Muslimbrüder im Land.
1
Die deutsch-französische Beziehung ist aus der Balance geraten, Deutschland hat Frankreich überflügelt. Diese Verlagerung bildet den Kern der französischen Wahl.
2
Angehende Großmacht zu sein bedeutet, das Gleichgewicht zu wahren, wenn die Welt um einen herum im Chaos ist und die Erde unter den Füßen bricht. Die Türkei hat noch einen weiten Weg vor sich.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise führt zu neuen Wanderbewegungen in der EU. Länder wie Spanien und Portugal verlieren ihre qualifizierten Kräfte an Deutschland.
Myanmar hat gewählt. Die Entwicklung des Landes könnte die Verhältnisse in Asien nachhaltig verändern. Einfach Wahlen abzuhalten, ist jedoch noch lange nicht genug.
2
Iran blickt einer historischen Möglichkeit entgegen, die Machtbalance am Persischen Golf zu verändern. Dies hat wenig mit Teherans Nuklearprogramm zu tun. Entscheidend ist stattdessen Irans konventionelle militärische Kapazität, sein offener wie verdeckter politischer Einfluss und die Entscheidung der USA, ihre Truppen aus dem Irak abzuziehen.