„Eine Türkei, die sich wirklich vorbehaltlos gegenüber der politischen Kultur des Westens öffnet, wäre ein denkbares Mitglied.“ Heinrich August Winkler
Nach seinem Diplom an der Deutschen Journalistenschule begann Matthias Matussek 1977 seine journalistische Karriere als Kulturredakteur beim Berliner Abend. Später arbeitete er für den „Stern“ und ging 1987 zum „Spiegel". Er war Sonderkorrespondent in Ostberlin und leitete die Büros in New York, Rio de Janeiro und London. In New York war er ebenfalls für amerikanische Medien tätig. Von 2005 bis 2007 leitete er das Kulturressort beim „Spiegel". Sein aktuelles Buch Die Apokalypse nach Richard ist 2012 erschienen.
Zuletzt aktualisiert am 03.02.2013
28
Über den Stern-Skandal und den Neuen Mann, der aus dem Dschungel kommt.
18
Neunzig Prozent der deutschen Katholiken gehen sonntags nicht mehr in die Kirche. Doch wer jetzt fordert, die Religion müsse sich den jeweiligen Moden anpassen, irrt. Die Kirche hat Wichtigeres zu tun, als jedem Trend hinterherzurennen.
„Bisher nährte sich der Facebook-Mythos noch vom Ursprungsleichtsinn einer Cocktailparty.“
Matthias Matussek
1
Wir müssen darüber sprechen, wer und was zum Kanon der deutschen Leitkultur gehört. Ohne Zynismus, ohne Hysterie. Das ist interessant nicht nur für die anderen, sondern auch für uns selber.
8
Die Debatte, die um Thilo Sarrazins Buch ausgebrochen ist, ist nicht nur eine über Integration, sondern auch darüber, was wir für wichtig halten. Sie ist überfällig.
Der Publizist und "Spiegel"-Journalist Matthias Matussek kämpft für Sarrazins Recht, seine provokante Meinung zu sagen. Auch wenn die Argumentation teils falsch, teils verkürzt sei, so Matussek, teile er den Befund Sarrazins zur Integration. Über die Wut vieler Bürger und die Notwendigkeit einer Leitkulturdebatte sprach er mit Martin Eiermann und Florian Guckelsberger.
„Leute haben zu meiner Meinung eine Meinung.“
Matthias Matussek
Ein Angebot von Stefan Austs Die Woche würde er nicht kategorisch ablehnen, obwohl das Segment mit dem Spiegel und dem Stern bereits gut besetzt ist. Dennoch liegt für Matthias Matussek die Zukunft in digitalen Medien wie iPad & Co.