Ich bin nicht der oberste Techniker der Nation. Wolfgang Schäuble

Ach Henryk

Unser Autor hat Mitleid mit Henryk Broder. Denn Broder ist kein wirklicher Rassist – lediglich ein schamlos-dreister Opportunist.

Ich habe Mitleid mit Henryk Broder. Denn es muss wehtun, sein eigenes Gedankengut im Manifest eines rechtsradikalen Terroristen zu finden, der nicht weniger als 77 Menschen abgeschlachtet hat. Nicht nur deshalb stimme ich Broder zu, dass wir – bei aller Unfassbarkeit der Tat – differenzieren müssen. Auch wenn diese Aufforderung nicht einer ungewollten Ironie entbehrt. Stammt sie doch aus dem Munde eines Mannes, der den Großteil seiner Laufbahn darauf aufgebaut hat, undifferenziert auf Andersdenkende einzuhämmern:

Welcher nicht nur stets das breite Spektrum linker Meinungen über einen Kamm schert, sondern auch die Trennung von Islam und Islamismus für überflüssig hält sowie sich – selbstverständlich reflektiert – an der Einsicht ergötzt, dass „1,3 Milliarden Muslime in aller Welt … chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen.“ Und der beinahe jede Form von Israel-Kritik mit dem Stigma des Antisemitismus behaftet und so mundtot zu machen sucht. Lassen Sie es uns dennoch tun …

Breivik & Broder

Anders Breivik hat aus einem Antrieb gehandelt: Er wollte die scheinbare Islamisierung Europas aufhalten. Denn dem journalistisch-politischen Komplex, durchzogen von Linksliberalität und Multikulturalismus, fehle dazu offensichtlich die Kraft. Die Politik könne und wolle das Abendland vor den hereinbrechenden Muslimen nicht schützen. Und so führt Breivik an, er sei grundsätzlich gar kein Gegner der Religion an sich, „sondern ein Kritiker der europäischen Appeasement-Politik gegenüber dem Islam“. Darum hat er sich nicht Islamisten, sondern Sozialdemokraten zum Ziel genommen.

Doch stopp! Das Zitat stammt gar nicht von Breivik, sondern von niemand anderem als Broder. Denn dieser empfindet die islamischen Kolonnen in Berlin, Paris und London als so unzumutbar, dass er am liebsten die Flucht ergreifen würde. Allein das Alter hält ihn angeblich davor zurück nach Ozeanien auszuwandern, und so muss er weiter die von ihm perzipierte islamische Vergewaltigung seines Kontinents mit ansehen. Dabei hat Broder „ja auch kein Problem mit der Migration an sich. Die Debatte ist konzentriert auf die Moslems. Und das hat Gründe, die in der Kultur liegen, die sie mit in die Bundesrepublik gebracht haben. Dass wir diese Probleme mit Chinesen nicht haben, nicht mit Vietnamesen, mit Thailändern und Japanern, das sagt doch schon alles “.

Nein, Henryk Broder hat mit Sicherheit nicht den Amoklauf Breiviks veranlasst. Gesinnungsbrüder sind sie trotzdem, weil beide ihre Umwelt in ein Schmitt’sches Freund-Feind-Schema unterteilen, welches Broders Verteidiger ausgerechnet seinen Kritikern unterstellt. Und in dieser zweigeteilten (Schein-)Welt von Gut und Böse befinden wir Europäer uns im Überlebenskampf. Weshalb Broder zum Federhalter greift – während sich Breivik stattdessen Glock und Ruger bediente.

Rassist & Opportunist

Und dennoch trennen Anders Breivik und Henryk Broder Welten voneinander. Weil der debile Norweger vom Glauben an die Sache getrieben wurde, sein kühl berechnendes Berliner Pendant dagegen den „Kampf der Kulturen“ – ebenso wie jetzt Breiviks Manifest – nur als Mittel zur Selbstdarstellung nutzt. So dienen Islamophobie und europäische Untergangszenarien als Vehikel einer journalistischen Tätigkeit, die über Jahrzehnte im Wesentlichen auf drei Säulen ruhte: beleidigen, verleumden und denunzieren. Immer unter dem Deckmantel der vermeintlich „schonungslosen“ Satire …

Das mag schamlos sein. Aber dürfen wir Broder tatsächlich vorwerfen, dass er auf diese Weise eine übersteigerte Geltungssucht befriedigt, die augenscheinlich negativ mit dem eigenen intellektuellen Potenzial korreliert? Denn immerhin hat er sich so von den „St. Pauli Nachrichten“ zu „Tagesspiegel“ und „Welt“ emporgepoltert – eine preisverdächtige Leistung, wie nicht nur Helmut Markwort findet. Daher kann der mittlerweile im „Bürgertum“ beheimatete Broder sehr wohl zwischen seinesgleichen und rassistischen Radikalen wie Breivik unterscheiden, um wenige Zeilen später selbige Differenziertheit – zwischen „Mainstream“- und radikalem Islam – wieder fallenzulassen. Nur darauf ansprechen sollten wir ihn besser nicht, weil sonst die Broder’sche Keule aus „Stasi und Waffen-SS“ auf uns einzuschlagen droht …

Anders Breivik ist ein Rassist. Henryk Broder ein Opportunist. Beide sind ganz arme Würstchen … Mitleid!

Leserbriefe

  • Avatar
    Peter Wallenstein – 03.08.2011 - 10:34

    Was das Beispiel Broder – und auch wahlweise Sarrazin, Wilders etc. – so bedrohlich erscheinen lässt, ist nicht, dass ein Autor eine mehr oder weniger begründete Meinung zum Besten gibt.
    Viel schlimmer ist der bei allen erwähnten Personen vorhandene Abgrund an Zynismus, der dazu führt, dass ein gesellschaftlicher Konflikt (hier ‘Integration von Moslems’) für den eigenen persönlichen Vorteil missbraucht wird. Diese Personen haben kein Interesse daran, einen solchen Konflikt tatsächlich zu lösen, denn nur so lange dieser schwelt, bleibt ihre Popularität ungebrochen. Daher präsentieren diese Personen ja auch keine Vorschläge, die in konkreten Schritten das Problem lösen könnten. Dieses bedeutet nämlich Arbeit, verlangt auch der eigenen Anhängerschaft Anstrengungen ab und ist vor allem eins: unpopulär!

  • Theeuropean-placeholder
    neon-golden – 04.08.2011 - 22:25

    Es handelt sich hier um eine substanzarme, dafür ideologisch gesättigte und vor allem freiheitsfeindliche Stellungnahme durch Herrn Fliegauf.
    Jeder darf frei seine Meinung sagen.
    Niemand kann dafür belangt werden, wenn ein verpeilter Mörder für seine Bluttat Namen nennt und diese dann von den “Selbstgerechten” in Sippenhaft genommen werden.
    Wie viele Tode hätten Marx und Engels sterben sollen – haben sich auf ihre Ideologie letztlich 100 Millionen Tote summiert?

  • Theeuropean-placeholder
    MondoPrinte – 18.08.2011 - 09:38

    @ neon-golden: Super… Toleranz für Intoleranz? Freie Fahrt für die Verbreitung fremdenfeindlichen Sondermülls? Sie fahren eine Strategie, die sich nicht hätte toter laufen können…

  • Theeuropean-placeholder
    bobermann – 04.05.2012 - 21:27

    Peter Wallenstein
    Ihnen schlage ich vor, sich bei den Muselmanen zu integrieren.

  • Theeuropean-placeholder
    P. Feldmann – 03.08.2011 - 11:18

    MarK Fliegauf, Glückwunsch zu diesem Artikel!
    Dass ich das (noch) erleben darf, dass der pöbelnde Rassismus Broders öffentlich als solcher benannt wird. Selbst wenn man den Islam kritisch befragen soll, demagogisieren darf man damit eine ganze Religion nicht!! Bei Broder trägt die Religionskritik zudem rassistische Züge, er vermengt Religion mit einem Rasse-Denken, das erschauern lässt. Dass ein Polterer und Verhetzer* wie Broder dabei im Grunde seines Wesens “Opportunist” sein kann, haben Sie blendend herausgearbeitet. Denn wie Sie formulieren: Broder nutzt die Hetze gegen Andere vor allem zu Einem: zur Selbstdarstellung.

    *Als Bsp.dieses Verhetzens darf man auf die Site von “honestly concerned” hinweisen: dort wird bei Bedarf gerne mal eine Rufmord Kampagne gegen unliebsame Personen und deren gesellschaftliches Verdienst ins Laufen gebracht. (Beispiel Felicia Langer anlässl. der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für die versöhnende Arbeit zwischen Palästinensern u. Israelis; aber auch Menschen wie Dr. Rupert Neudeck werden in diesen Kreisen gerne diffamiert)

  • Theeuropean-placeholder
    derblondehans – 03.08.2011 - 12:07

    HMBs ‘Hilfstruppe’. Oder?

    Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU), 1965
    Die Heranziehung von noch mehr ausländischen Arbeitskräften stösst auf Grenzen. Nicht zuletzt führt sie zu weiteren Kostensteigerungen und zusätzlicher Belastung unserer Zahlungsbilanz.’
    Regierungserklärung vom 10.11. 1965. 1965 gab es bei uns 1,172 Millionen Ausländer.

    Bundeskanzler Willy Brandt, SPD, 1973
    ’Es ist aber notwendig geworden, dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.
    Regierungserklärung vom Januar 1973. 1972 gab es bei uns 3,526 Millionen Ausländer.

    Heinz Kühn, SPD, Ausländerbeauftragter, 1980
    Wenn die Zahl der Ausländer, die als Minderheit in einer Nation leben, eine bestimmte Grenze überschreitet, gibt es überall in der Welt Strömungen des Fremdheitsgefühls und der Ablehnung, die sich dann bis zur Feindseligkeit steigern…Allzu viel Humanität ermordet die Humanität.’
    Neue Osnabrücker Zeitung, 13.9.1980. 1980 gab es bei uns 4,453 Millionen Ausländer.

    Heinz Kühn (SPD) Ausländerbeauftragter, 1981
    Unsere Möglichkeiten, Ausländer aufzunehmen,sind erschöpft.”“Übersteigt der Ausländeranteil die Zehn-Prozent-Marke, dann wird jedes Volk rebellisch.’
    Ouick,15.1.1981. 1981 gab es bei uns 4,629 Millionen Ausländer.

    Richard von Weizsäcker, 1981
    ‘Nur wenn es gelingt, wirksame Maßnahmen gegeneinen weiteren Ausländerzuzug zu ergreifen, nur dann werden wir mit denen, die hier verbleiben,zu einer menschenwürdigen Mitbürgerschaft kommen.’
    Regierungserklärung als Regierender Bürgermeister von Berlin, 2.7.1981. 1981 gab es bei uns 4,629 Millionen Ausländer.

    Helmut Schmidt (SPD), 1981
    ‘Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.’
    DGB-Veranstaltung, Hamburg, Nov.1981. 1981 gab es bei uns 4,629 Millionen Ausländer.

    Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), 1982
    Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze.
    Die Zeit, 5.2.19821982 gab es bei uns 4,666 Millionen Ausländer.

    Herbert Bath (SPD), Landesschulrat von Berlin, 1982
    ‘Wir müssen dafür Sorge tragen, dass unsere Kinder und Kindeskinder als Deutsche in ihrem Vaterland friedlich und unangefochten leben können, und wir dürfen ihnen nicht ein Land mit unlösbaren Problemen hinterlassen.’
    Berliner Morgenpost, 28.11 1982

    Alfred Dregger, CDU, 1982
    Die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat darf nicht die Ausnahme, sondern muss die Regel sein. Es ist nicht unmoralisch zu fordern, dass der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.’
    Ausländer-Tagung der CDU in Bonn, 21 10.1982

    Bundeskanzler Helmut Kohl, CDU, 1983
    Bundeskanzler Helmut Kohl hat darauf hingewiesen, dass der Zuzugs-stopp für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüber hinaus muss nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren.’
    AP-Meldung vom 26.1.1983

    Wer lügt – gebiert ein Breivik. Das kann ich bei Broder und seiner obigen ‘Hilfstruppe’ nicht erkennen.

  • Theeuropean-placeholder
    Sebastian – 03.08.2011 - 12:24

    Danke Hans. Treffende Analyse.
    Interessanter Artikel, lächerliches Fazit

  • Theeuropean-placeholder
    – 03.08.2011 - 12:37

    Blonder Hans: Man erkennt die Absicht hinter Ihren Worten und ist verstimmt. Noch dazu verstecken Sie sich hinter großen Namen. Sicherlich ist in Sachen Integration einiges schief gelaufen bzw. Jahrzehnte gar nichts geschehen. Dies einseitig zu kritisieren ist Ihr gutes Recht, nur: Heute müssen wir fragen, wie wollen wir JETZT zusammen leben. Schuldzuweisungen führen nicht weiter und Vernunglimpfungen durch Broder und Sarrazin auch nicht. Die Ursachen für tatsächlich vorhandene Fehlentwicklungen, sind nicht zuletzt in der Politik und bei der Wirtschaft zu suchen. Letztere haben von so genannten Gastarbeitern stark profitiert: für deren Integration haben sie nichts getan. Dabei, so stellten Wissenschaftler fest, wäre das Geld dafür leicht aufzubringen gewesen. Vorbei. Heute aber müssen wir mit der jetztigen Situation umzugehen lernen. Wir sollten uns dafür die Norweger und deren Ministerpräsident Stoltenberg zum Vorbild nehmen: Mehr Demokratie, mehr Humanität, mehr Teilhabe für die Menschen. Immer nur auf bestimmte Gruppen einzuprügeln bringt nichts.

  • Theeuropean-placeholder
    derblondehans – 03.08.2011 - 13:59

    Da Sie vermeinen meine Absicht zu kennen, konkret, was ist für eine Integration, von wem und wie und was, zu tun? Bitte kein ‘noch mehr Demokratie’ – Geschwurbel.

    Ich bin für Alfred Dreggers, CDU, 1982 – Lösung:
    Die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat darf nicht die Ausnahme, sondern muss die Regel sein. Es ist nicht unmoralisch zu fordern, dass der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.’

  • Theeuropean-placeholder
    Dichterfürst Gero – 03.08.2011 - 14:15

    Soll also “Deutschland den Deutschen, Ausländer raus” von den Schwarzen stammen und nicht von den Brauen?

    Erstaunliche Erkenntnis!

  • Theeuropean-placeholder
    derblondehans – 03.08.2011 - 14:57

    Werter ‘dichter’ Fürst

    nein, nicht nur die ‘schwarzen’ und ‘braunen’, wie weiter oben geschrieben, hat auch der ‘rote’ Bundeskanzler Willy Brandt, SPD, u.a. 1973 erkannt: ’Es ist aber notwendig geworden, dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.‘ Sie können das natürlich ignorieren und sich auf Helmut Schmidts Worte von 1981 freuen: ’Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.’

    Sie sind ein Deutschen-Hasser? Sie hetzen gern die Völker aufeinander? Oder was ist Ihre Intention?

  • Theeuropean-placeholder
    WMKW – 03.08.2011 - 21:00

    @claus-dieter stille: " … Wirtschaft zu suchen. Letztere haben von so genannten Gastarbeitern stark profitiert: für deren Integration haben sie nichts getan. …" Ich halte es für eine Bringschuld von Ausländern, sich hier zu integrieren. Letztlich haben sie durch Gewährung einer gut bezahlten Arbeit sich erst “genötigt” gefühlt, nach Deutschland zu kommen. Kanada hat es noch besser gelöst: Jeder Arbeitswillige muß nach absolvierter Punktebewertung zusätzlich ausreichend Geld mitbringen, damit er dem kanadischen Steuerzahler nicht auf der Tasche liegt.

  • Theeuropean-placeholder
    bobermann – 04.05.2012 - 21:11

    Ihnen Mister Unbekannt kann ich nur Informationsresistenz bescheinigen. Sie schreien nach mehr Demokratie, aber wenn einer die demokratische Meinungsfreiheit nützt fallen sie über ihn her. Leute wie Sie wollen ganz einfach jede entgegenstehende Meinung unterdrücken. Sie haben die Mitläufer-Krankheit und merken es nicht.

  • Theeuropean-placeholder
    Bakwahn – 03.08.2011 - 18:54

    Es ist schon eine Unverfrorenheit des Autors Fliegauf, den islamkritischen Autor Henryk Broder mit dem geistig verwirrten und unzurechnungsfähigen Massenmörder Breivik in einem Atemzuge zu nennen. Der Autor versucht, Broder indirekt als geistigen Brandstifter zu brandmarken, ihm eine Mitverantwortung zuzuschieben. Wer in einer Zwischenüberschrift fettgedruckt die beiden Namen „Brevig & Broder“ nebeneinander schreibt, führt Böses im Schilde. Das ist übelster Boulevardjournalismus, Herr Fliegauf.

    Diese dumpf-emotionale Reaktion auf unterstem Beschimpfungsniveau („schamlos-dreister Opportunist“) eines hochkarätigen Intellektuellen wie Fliegauf, läßt nur den Schluß zu, daß Broders kritische Auseinandersetzung mit dem Islam stets ins Schwarze trifft, was Leute wie Fliegauf offensichtlich zur Weißglut reizt, so daß sie die Countenance verlieren.

  • Theeuropean-placeholder
    bobermann – 04.05.2012 - 20:59

    Bakwahn !
    Ich gebe ihnen völlig Recht. Dieser Auror liest sich wie Göbbels. Ein fiesling ersten Ranges. Ein Vordenker des neusn Faschismus. Wie die Gestapo-Schnüffler wittern sie überall Systemfeinde und diffamieren sie dann. Es gibt einige solche Websitebetreiber die den Brevik für ihre Zwecke benützen. Kein wirklich kritischer Blogger hat je diesen Brevik für seine Zwecke verwendet. Leider merken die meisten Staatsbürger noch nicht welches faschistische Gesinde sich hinter der Rot-Grünen Fassade verbirgt. Allein schon dieses “Ach Henryk” zeigt die Distanzlosigkeit des Inquisitors.
    Herr Fliegauf ist eine Schmeißfliege die sich an den Wunden einer kränkelnden Bevölkerung labt.

  • Theeuropean-placeholder
    Claus-Dieter Stille – 03.08.2011 - 12:19

    Volle Zustimmung, Herr Fliegauf. Leute wie Sarrazin oder Broder differenzieren augenscheinlich absichtlich nicht. Denn, wenn sie das täten, würden sie sich nicht nur anders äußern, sondern auch nach Lösungsmöglichkeiten für tatsächlich bestehende Probleme anbieten, bzw. wenigstens nach solchen suchen. Aber dann wären sie mit einem Schlag nicht mehr die Provokateure, zu welchen sie nun mal durch die von ihnen verbrochenen, mit einseitigen Schuldzuweisungen angereicherten wie auch immer gearteten undifferenzierenden Beiträgen geworden sind. Wären sie nicht mehr diese Provokateure und Hetzer: sie würden von einem Tag auf den anderen ziemlich uninteressant für jede noch so dämliche TV-Quassel-Show und höchstwahrscheinlich ebenfalls kaum noch gefragt, als Autoren von Zeitungs- und Zeitschriftenkolumnen sowie als Verfasser von gewissen Sachbüchern. Momentan jedoch sind sie immer (noch) gut für kleine Skandälchen und Aufreger. Seit ein paar Tagen stößt mir immer wieder das Wörtchen mit unappetitlichen Nachgeschmack auf, welches auch der Autor hier verwendet hat: Würtschen! Ja, tatsächlich ist Broder ein Würstchen. Wie Sarrazin. Broder gelingt es nur bissiger zu wirken. Würstchen sind sie beide. Und zwar ziemlich jämmerliche! Am Besten wär’, diese Sorte Würstchen verschwände recht bald aus den Regalen. Denn: Ungenießbar sind sie alle beide. Mir hängen sie jedenfalls inzwischen zum Halse heraus. Obwohl ihnen die Größe dafür eigentlich abgeht. Würden es doch bloß die Medien endlich unterlassen, Plattformen zur Verfügung zu stellen, auf denen diese Würstchen herumzappeln können! Mitleid mit Broder? Naja, meinethalben.

  • Theeuropean-placeholder
    Ihr Name – 04.08.2011 - 00:31

    Was Sie da vorschlagen, reicht nicht. Wäre es nicht in Ihrem und unseren Interesse, Herrn Broder (und gleich noch ein paar andere Volksschädlinge) von der Bildfläche verschwinden zu lassen? Nervenklinik z.B., denn wer nicht für den Islam ist, die Religion des Friedens, der MUSS einfach verrückt sein. Fragen Sie nach bei Stalin.

  • Theeuropean-placeholder
    Max Hoffmann – 04.08.2011 - 00:31

    Was Sie da vorschlagen, reicht nicht. Wäre es nicht in Ihrem und unseren Interesse, Herrn Broder (und gleich noch ein paar andere Volksschädlinge) von der Bildfläche verschwinden zu lassen? Nervenklinik z.B., denn wer nicht für den Islam ist, die Religion des Friedens, der MUSS einfach verrückt sein. Fragen Sie nach bei Stalin.

  • Theeuropean-placeholder
    Ihr Name – 14.08.2011 - 22:03

    Sie gehören sicher zu den “Gutmenschen” in unserem Land! Sie sind ein Faschist! Verbieten intelligent kritische Meinungsäußerung. Lesen Sie mal das Buch von Alice Schwarzer “Die grosse Verschleierung”. Die ist evtl. auch ein “Würstchen”.
    Menschen wie Sie und Fliegauf schätze ich sehr mindergeistig ein!

  • Theeuropean-placeholder
    Ingeborg Helbig – 14.08.2011 - 22:03

    Sie gehören sicher zu den “Gutmenschen” in unserem Land! Sie sind ein Faschist! Verbieten intelligent kritische Meinungsäußerung. Lesen Sie mal das Buch von Alice Schwarzer “Die grosse Verschleierung”. Die ist evtl. auch ein “Würstchen”.
    Menschen wie Sie und Fliegauf schätze ich sehr mindergeistig ein!

  • Theeuropean-placeholder
    rasumichin – 03.08.2011 - 12:29

    hm, das hört sich fast so an, als hätte herr fliegauf selber mal einen aufn deckel bekommen von broder. das ist alles ganz schön persönlich, beleidigend und aber absolut substanzlos.
    mitleid ist eher mit dem autor angebracht.
    die hilflosigkeit wird immer dann mit händen greifbar, wenn leute darauf hinweisen müssen, dass broder bei den st. pauli-nachrichten angefangen hat. und das sagt uns jetzt was?
    unterm strich ziemlich wirr und unüberzeugend.

Aus der Kolumne

Durch Mark und Bein

Wahlen und politische Karrieren

Photocasef8ce6nim53550231

Alles verlieren und nichts gewinnen? Wahlen taugen immer weniger als politisches Karriere-Sprungbrett. Sie können aber Karrieren immer noch zerstören.

Fliegauf
von Mark T. Fliegauf
16.05.2012

Nach der Broder-Kritik

Club_bertelsmann 24

Vieles ist mir in den Mund gelegt worden: von Grass’scher Verehrung über Broder’sche Verteufelung bis zum unumwundenen Antisemitismus. Eine Antwort.

Fliegauf
von Mark T. Fliegauf
02.05.2012

Broder-Kritik an Günter Grass

Photocase4b8nfns853449921 142

Ohne geht’s nicht. Henryk Broder und der Antisemitismus.

Fliegauf
von Mark T. Fliegauf
18.04.2012

Mehr zum Thema: Islam, Anders-breivik, Rassismus

Kolumne

Alexander_wallasch
von Alexander Wallasch
18.05.2012

Kolumne

Dsc_0357
von Alexander Görlach
14.04.2012

Kolumne

Jennifer_pyka
von Jennifer Nathalie Pyka
14.04.2012
meistgelesen / meistkommentiert