„Friseurgespräche sind der unwiderlegliche Beweis dafür, dass die Köpfe der Haare wegen da sind.“ Karl Kraus
Seit 2008 leitet der Ökonom das “Buchanan Institute for Entrepreneurship and Finance” der Zeppelin Universität am Bodensee. Das Institut beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Corporate Finance und Unternehmensforschung. Zuvor war Tyrell Professor an der European Business School, Gastprofessor an der Wharton Business School (USA) sowie Lehrbeauftragter der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in Frankfurt und Trier. Der gelernte Winzer promovierte zur Informationsverarbeitung im Bankenwesen.
Zuletzt aktualisiert am 04.04.2012
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Eine EU-weite Finanztransaktionssteuer kann durchaus positive Effekte haben und mehr sein als Symbolpolitik.
Rettungsmaßnahmen für den Euro sind chronisch ungeeignet: zu langfristig, um akute Probleme zu lösen – und zu verwässert, um mehr als nur Symptome der Krise zu bekämpfen. Die direkteste Konsequenz des Rettungsgipfels: mehr Treffen, mehr Pressekonferenzen.
Die Weltwirtschaft taumelt in die nächste Krise. Das Sparprogramm der USA und die EU-Hilfszahlungen für Griechenland können den Abwärtstrend verlangsamen, aber nicht stoppen. Es mangelt an wirtschaftlicher Kompetenz, geldpolitischen Werkzeugen und politischem Führungswillen.
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Die Überschuldung Griechenlands stellt uns vor eine ausweglose Situation: Jede der diskutierten Optionen wird große Opfer fordern, die Frage ist nur, von wem. Entweder verliert Griechenland den Kampf gegen die Schuldenlast, oder die Europäische Zentralbank ihre Reputation. Die bösen Geister werden wir nicht mehr los.