„Manches Unternehmen würde dem Staat am meisten helfen, wenn es gemäß den Regeln vom Markt verschwindet.“ Stefan Quandt
Der Journalist Marc Röhlig ist Gründungsmitglied und Herausgeber von soukmagazine.de, einem Gesellschaftsmagazin über den Orient. Für seine Seite wurde er 2010 mit dem Axel-Springer-Preis und dem Grimme Online Award bedacht. Röhlig bereist für seine Recherchen die Länder des Orients – von Tunesien bis Iran, von der Türkei bis in den Jemen. Seine Geschichten erschienen unter anderem auf SPIEGEL ONLINE, im Rheinischen Merkur und in der Frankfurter Rundschau. Röhlig studierte Geschichte und Islamwissenschaft in Freiburg und Damaskus.
Zuletzt aktualisiert am 27.01.2011
Vor der UN-Vollversammlung will Palästina zum 194. Staat werden. Israel warnt vor den Gefahren. Dabei ist die Anerkennung das Beste, was beiden Seiten passieren kann: Es bringt die eingeschlafenen Verhandlungen auf eine neue Ebene.
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Innenminister Hans-Peter Friedrich startete sein Amt mit Islam-Kritik. Und dachte dabei zu kurz: Wenn der Islam keine Tatsache im Deutschland des 21. Jahrhunderts ist, dann sind es Christentum und Judentum auch nicht.
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Dem Islam fehle es an Aufklärung und Reformation, kritisiert der Westen oft. Tatsächlich aber bemüht sich die muslimische Gemeinde, die Umma, derzeit um Erneuerung wie noch nie zuvor. Egal, ob in Religionsfragen oder Staatspolitik – durch globale Vernetzung hat die muslimische Jugend die Chance, viel zu verändern.
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Politisches Symbol, religiöses Symbol, Symbol der Unterdrückung, dem Kopftuch werden viele Eigenschaften angedichtet. Dass wir so viel Aufheben um ein Stück Stoff machen, beobachten die muslimischen Länder mit Sorge. Wächst hier ein islamfeindlicher Staat, fragen sie mit Blick auf Deutschland. Nein – aber nur, wenn wir unseren Blick neu ausrichten.