Der gebürtige Remscheider ist ein deutscher Soziologe, Sozialpsychologe und Betriebswirt. Nach seiner Zeit als Assistent am soziologischen Seminar an der Universität Köln war Güller von 1970 bis 1978 Mitglied beim Institut für angewandte Sozialwissenschaft. 1984 gründete er die Forsa-Gesellschaft, die er als eines der führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute Deutschlands etablierte.
Zuletzt aktualisiert am 17.02.2011
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Die Piraten sind keine Protestpartei junger Querköpfe. Ihre Wähler kommen aus allen Schichten. Die Piraten sind schon heute eine Mini-Volkspartei.
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Die Hanseaten halten es aus Tradition mit den Sozialdemokraten. Das Intermezzo mit Ole von Beust hatte sich überlebt, nachdem der CDU-Mann den Grünen zu viele Zugeständnisse gemacht hat. Sollte Scholz gewinnen, wäre er gut beraten, diesen Fehler nicht erneut zu begehen.
Die einstige Öko- und Protestpartei ist im Umfragehoch. Forsa-Chef Manfred Güllner sieht dafür zwei Gründe: die Wahrnehmung der Grünen als regierungsfähige Partei und die Affinität vieler für "grüne" Themen. Ob sich das Umfragepotenzial am Wahltag zeigt, ist trotzdem fraglich.
Die Bürger sind keinesfalls politikmüde, sondern politikmündig, findet Forsa-Chef Manfred Güllner. Ihr fundiertes Urteil zeigt sich etwa, wenn sie die FDP abstrafen und dem arroganten und dummen öffentlich-rechtlichen TV weniger trauen. “Volksbeschauer“-Kollegen, die so etwas “Bauchgefühl“ nennen, kritisert Güllner als “Marktschreier“.