Das Schöne an Meinungsfreiheit ist, dass jede Meinung nur so lange gilt, bis man eine bessere liest. Stefan Gärtner

Manfred Güllner

Manfred Güllner

Der gebürtige Remscheider ist ein deutscher Soziologe, Sozialpsychologe und Betriebswirt. Nach seiner Zeit als Assistent am soziologischen Seminar an der Universität Köln war Güller von 1970 bis 1978 Mitglied beim Institut für angewandte Sozialwissenschaft. 1984 gründete er die Forsa-Gesellschaft, die er als eines der führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute Deutschlands etablierte.

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2013

Debatte

Keine Alternative

Die AfD wird vor der Bundestagswahl massiv überschätzt. Umfragen, die die Partei bei fünf Prozent sehen, sind unseriös. Nur gegen den Euro zu sein, ist für die Wähler viel zu wenig.

Debatte

Grüne Brille

Das Bürgertum soll grün geworden sein. Mitnichten. Grün ist lediglich die Brille der Medien und der vielen sympathisierenden Journalisten. Grün ist nach wie vor nur ein kleines, radikalisiertes Segment des deutschen Bildungsbürgertums.

Debatte

Der Pirat in uns

Die Piraten sind keine Protestpartei junger Querköpfe. Ihre Wähler kommen aus allen Schichten. Die Piraten sind schon heute eine Mini-Volkspartei.

Debatte

Das grüne Menetekel

Die Hanseaten halten es aus Tradition mit den Sozialdemokraten. Das Intermezzo mit Ole von Beust hatte sich überlebt, nachdem der CDU-Mann den Grünen zu viele Zugeständnisse gemacht hat. Sollte Scholz gewinnen, wäre er gut beraten, diesen Fehler nicht erneut zu begehen.

Debatte

Staatstragend grün

Die einstige Öko- und Protestpartei ist im Umfragehoch. Forsa-Chef Manfred Güllner sieht dafür zwei Gründe: die Wahrnehmung der Grünen als regierungsfähige Partei und die Affinität vieler für "grüne" Themen. Ob sich das Umfragepotenzial am Wahltag zeigt, ist trotzdem fraglich.

Debatte

Stimmungen sind keine Stimmen

Die Bürger sind keinesfalls politikmüde, sondern politikmündig, findet Forsa-Chef Manfred Güllner. Ihr fundiertes Urteil zeigt sich etwa, wenn sie die FDP abstrafen und dem arroganten und dummen öffentlich-rechtlichen TV weniger trauen. “Volksbeschauer“-Kollegen, die so etwas “Bauchgefühl“ nennen, kritisert Güllner als “Marktschreier“.

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