„Wir dürfen nicht nach Hause gehen und denken, dass die Klimakonferenz das Problem gelöst hat.“ Rajendra Pachauri
Malte Lehming leitet seit 2005 die Meinungsseite beim „Tagesspiegel“. Von Ende 2000 bis 2005 war er Chef des Washingtoner Büros der Zeitung. Zum „Tagesspiegel“ kam er 1991 als Redakteur für Außenpolitik- mit den Schwerpunkten Sicherheitspolitik, Transatlantische Beziehungen und Naher Osten. Von 1989 bis 1991 arbeitete Malte Lehming als Persönlicher Referent und Redenschreiber für den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt, heute Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“. Lehming studierte Philosophie, Deutsche Literatur und Europäische Geschichte in Hamburg.
Zuletzt aktualisiert am 20.01.2013
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Knapp, knapper, Niedersachsen. Eins steht schon am Wahlabend fest: Die FDP darf sich nur noch pro forma Partei nennen. Aus sich allein ist sie ein Nichts.
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Der Sieger der Wahl in NRW steht fest: Christian Lindner. Mit mehr als acht Prozent ziehen die Totgesagten der FDP in den Landtag ein.
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Von vielen wurde Gauck als bester Kandidat gehandelt, jedoch im gleichen Atemzug ausgeschlossen: Die Kanzlerin würde damit eine Niederlage eingestehen. Dabei kann Merkel mit dem Vorstoß für den Bürgerrechtler der Opposition eins auswischen.
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Die FDP befindet sich im freien Fall, weil sie die zentralen Werte des Liberalismus verraten hat. Wenn sie sich nicht darauf zurückbesinnt, hat die Partei ihre Existenzberechtigung verloren.
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Christian Wulff ist zum Abschuss freigegeben - zumindest wenn es nach den großen deutschen Medien geht. Dass der Skandal eigentlich keiner ist, sondern künstlich entfacht und am Leben gehalten wird, rückt dabei vollständig in den Hintergrund.
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Der Papst mag nach Deutschland kommen, aber das Zentrum christlichen Glaubens ist Europa schon lange nicht mehr. Von Benedikt XVI. kann daher niemand erwarten, Rücksicht auf die Befindlichkeiten in Berlin-Mitte zu nehmen.
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Während Europäer angesichts der Politik von Sarah Palin nur den Kopf schütteln können, wirkt sie auf die weiße US-Arbeiterschicht wie eine Droge. Da auch das Skandalpulver verschossen scheint, hat sie trotz aller Unkenrufe eine realistische Chance auf das Amt des US-Präsidenten.