Wir müssen in Afghanistan viele gemeinsame Tassen Tee trinken. Rajendra Pachauri

Leonid Luks

Leonid Luks

Der Direktor des Zentralinstituts für Mittel- und Osteuropastudien an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wurde 1947 in Sverdlovsk (heute Ekaterinburg) geboren. Er studierte in Jerusalem und München. Von 1989 bis 1995 war er stellvertretender Leiter der Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle und zugleich Privatdozent und apl. Professor an der Universität Köln. Bis 2012 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte der KU Eichstätt-Ingolstadt. Er ist Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift „Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte“.

Zuletzt aktualisiert am 27.03.2014

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Kolumne

Debatte

Die neoimperiale Doktrin

Putins Autoritarismus erzeugt Fliehkräfte, die er am Ende vielleicht nicht mehr kontrollieren kann. Schon heute erinnert vieles an die Situation vor dem Kollaps der Sowjetunion.

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Das Scheidungskind

Vor 25 Jahren begannen die friedlichen Revolutionen in Osteuropa. Von der friedlichen Annäherung der Völker will Russlands Putin heute nichts wissen.

Debatte

Demokratie à la carte

Wladimir Putin scheint der beste Beweis, dass sich Russland mit Demokratie schwer tut. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt jedoch: Die Wahrheit ist komplexer, als wir annehmen.

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Sehnsucht nach Europa

Die Rückkehr Russlands nach Europa ist ins Stocken geraten, der Wunsch der russischen „Westler“ nach einem Platz im gemeinsamen europäischen Haus ist aber ungebrochen.

Debatte

Steinig und schwer

Oft wird vermutet, die klassische Demokratie sei in einem Land wie Russland gar nicht möglich – dabei ist der Transformationsprozess in dem Land bloß besonders kompliziert.

Debatte

Zurück nach Europa

Die derzeitige Krise rüttelt an den Grundfesten der Europäischen Union. Das chinesische Modell ist jedoch keine Alternative. Was wir jetzt brauchen, sind neue Visionen. So wie zu Zeiten des Kalten Krieges.

Debatte

Kein Ort für Diskussionen

Nach dem Ende der Sowjetunion und dem wirtschaftlichen Niedergang unter dem demokratischen Folgeregime füllte Putins "gelenkte Demokratie" ein legitimatorisches wie weltanschauliches Vakuum in der russischen Gesellschaft. Die scheinbare Kontrolle des Kremls über sein Volk ist jedoch trügerisch. Daraus erklärt sich auch die Agressivität gegenüber Oppositionellen.

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