“Das ’biologische Geschlecht’ ist ein ideales Konstrukt, das mit der Zeit zwangsweise materialisiert wird. Es ist nicht eine schlichte Tatsache oder ein statischer Zustand eines Körpers, sondern ein Prozess, bei dem regulierende Normen das ’biologische Geschlecht’ materialisieren und diese Materialisierung durch eine erzwungene ständige Wiederholung jener Normen erzielen.” Dies schreibt die Großmeisterin und lesbische Urmutter des Gender-Mainstreamings, Judith Butler, in ihrem Buch “Das Unbehagen der Geschlechter”.
Sprache dient als Burka revolutionären Veränderungswillens
Sie haben nicht verstanden, was dieser Satz heißt? Das sollen Sie auch nicht, denn die Sprache dient als Burka revolutionären Veränderungswillens jener Wertordnung, auf der die europäische Kultur beruht(e). Würde man den Inhalt schlicht aussprechen, so würde man ihn als den Wahn erkennen, der er ist, nämlich: Ich bin nur deswegen Mann oder Frau, weil mir das zwangsweise eingeredet wurde.
“Von dem, was man heute an den Universitäten denkt, hängt ab, was morgen auf den Plätzen und Straßen gelebt wird” – so der Philosoph Ortega y Gasset. Butler wird an den Universitäten in die Gehirne hineingegossen, und auf den Straßen, gepflastert von der Politik, kommt “das Elter” heraus und die Mutter als “sexistisches Stereotyp”.
Es gibt in Deutschland inzwischen über hundert Professorinnen für Genderstudies und ungezählte Institute, die sich der “VerUneindeutigung von Geschlecht” und der Herstellung einer “fließenden Identität” verschrieben haben. Ziel ist die Abschaffung der “Zwangsheterosexualität”, die als Ursache der immer noch bestehenden Knechtschaft des Patriarchats ausgemacht wird. Queer soll es zugehen unter den Menschen, lesbisch, schwul, bi, trans, inter und sonst wie sexuell, denn zur Freiheit des Menschen gehöre es, sein Geschlecht und seine “sexuelle Identität” zu wählen. “Es ist wichtig, dass wir unsere Kinder schon früh auf diese erweiterten Geschlechtermodelle vorbereiten”, schreibt Melitta Walter – und tatsächlich geschieht dies durch Sexualisierung der Kinder ab dem Kindergarten. Obwohl die Wählbarkeit die Wandelbarkeit voraussetzt, soll das, was einer für seine Identität hält, nach dem Willen von SPD, Linken und Grünen vom Grundgesetz gegen “Diskriminierung” geschützt werden.
Die Kinder fehlen, das Geld fehlt, die Werte fehlen
Dass eine Ideologie, die jeder am eigenen Leib, im eigenen Herzen und im eigenen Kopf als falsch erkennen kann, in weniger als zwei Jahrzehnten die Feinstruktur dieser Gesellschaft zersetzen kann, ist erstaunlich. Die Frage, wer ein Interesse daran hat, dass der Mensch auch noch die letzte Gewissheit verliert, dass er Mann oder Frau ist, führt hinter die Kulissen der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Dass aber die UN und EU diesen Interessen dienen und sie mit Milliarden finanzieren, ist nackte Realität.
Jeder sieht: Das Haus, in dem wir leben, ist einsturzgefährdet, die Kinder fehlen, das Geld fehlt, die Werte fehlen, die Demokratie erst möglich machen. Nicht die Frauen werden diskriminiert, sondern die Kinder und Jugendlichen fallen durch die Maschen dieser Gesellschaft, weil sie von Vater und Mutter verlassen sind. Ein Viertel kommt bereits mit psychischen Auffälligkeiten in den Kindergarten, 15 Prozent können kaum lesen, schreiben und rechnen, wenn sie die Schule verlassen. Mit radikalfeministischem Egoismus und Gleichheitswahn ist kein Staat zu machen, keine Familie, kein gelungenes Leben. Kann mir jemand erklären, wie Gender-Mainstreaming zur Lösung der gewaltigen Probleme beiträgt, die vor uns liegen?





















Was soll denn das Herr Görlach?
Welchen katholischen Glaubenslehren oder esoterischen Eingebungen ist denn die Behauptung entsprungen, Gender-Mainstreaming sei maßgeblich für die psychologischen Auffälligkeiten und die Lese- und Rechtschreibschwächen unserer Kinder?
Für die misslichen Lebens- und Lernbedingungen der Kinder in Deutschland gibt es sehr viele Ursachen, die aber vor allem daran liegen, dass die Ärmsten in dieser Gesellschaft von unserem Staat immer mehr vernachlässigt bzw. benachteiligt werden.
Hierfür wird Deutschland regelmäßig von internationalen Organisationen gerügt aber keiner schert sich drum.
Eigentlich wäre die weit vom Baum gefallene Birne keine Zeile der Entgegenung wert, aber das hier einfach so stehen zu lassen geht doch auch nicht.
MfG
Ihr 68er
Welche Probleme werden gelöstn, wenn ich meinem Sohn einrede, dass er gar nicht mein Sohn sei, sondern “nur” mein Kind?!?!?!
Was hätte sein Schulkamerad davon, wenn dieser gar nich sein Schulkamerad sondern “nur” sein Schulfreundwesen wäre? Was würden all dieser Gender-Extremismus diesem SChulfreundwesen bei seinen Schul- und Psychischen Problemen helfen???
Welche Probleme werden gelöstn, wenn ich meinem Sohn einrede, dass er gar nicht mein Sohn sei, sondern “nur” mein Kind?!?!?!
Was hätte sein Schulkamerad davon, wenn dieser gar nich sein Schulkamerad sondern “nur” sein Schulfreundwesen wäre? Was würden all dieser Gender-Extremismus diesem SChulfreundwesen bei seinen Schul- und Psychischen Problemen helfen???
Welche Probleme werden gelöstn, wenn ich meinem Sohn einrede, dass er gar nicht mein Sohn sei, sondern “nur” mein Kind?!?!?!
Was hätte sein Schulkamerad davon, wenn dieser gar nich sein Schulkamerad sondern “nur” sein Schulfreundwesen wäre? Was würden all dieser Gender-Extremismus diesem SChulfreundwesen bei seinen Schul- und Psychischen Problemen helfen???
Wenn die 68er nur richtig lesen könnten, wäre schon viel geholfen.
Sie schreiben über eine Fragestellung, keine Behauptung.
Und anstelle hier über den deutschen Staat zu jammern, könnte man beim Thema bleiben und die Frage von Frau Kuby beantworten: “Kann mir jemand erklären, wie Gender-Mainstreaming zur Lösung der gewaltigen Probleme beiträgt, die vor uns liegen?”
Na…
Nach Lektüre Ihres polemischen und von jedem Verstehenswillen freien Artikels vermag ich Ihre Schlußfrage
“Kann mir jemand erklären, wie Gender-Mainstreaming zur Lösung der gewaltigen Probleme beiträgt, die vor uns liegen?”
mit einem eindeutigen NEIN beantworten, die Betonung liegt allerdings auf dem “mir”. Denn so, wie Ihr Text angelegt ist, möchten Sie das auch gar nicht erklärt bekommen. Kommt vor.
Zwar klingt Frau Kubys Kommentar für Nicht-Insider der Gender-Mainstreaming-Materie etwas nebulös und unklar. Jedoch weist sie auf ein wichtiges Faktum hin:
Eine eigene sichere (u. a. geschlechtliche) Identität zu finden ist für ein Kind unabdingbar, damit es zu einem seelisch stabilen Jugendlichen und Erwachsenen heranwächst. In der Praxis erlebe sich, dass ansonsten oft ein evtl. lebenslanges und kräftezehrendes Suchen nach sich selbst einsetzt.
Sicher: ein wenig Verunsicherung in der eigenen Identität kann sinnvoll sein und dies erlebt jeder seelisch Gesunde immer wieder (z. B. bei entscheidenden Lebensumbrüchen). Ganz klar davon abzugrenzen ist jedoch eine tiefgreifende Unsicherheit, die das Leben von Kindheit an durchzieht. Sie kann entstehen, wenn das Kind z. B. durch bestimmte Rückmeldungen durch die Eltern etc. den Eindruck erhält, in seinem Sosein nicht akzeptabel und liebenswert zu sein. Dann kann sich das Kind auch selbst nicht annehmen, wird zwanghaft auf der Suche nach einer (neuen) Identität sein oder sich selbst z. B. durch eigendestruktives Verhalten ablehnen.
Die amerikanische Psychologin Susan Pinker weist in ihrem Buch “Das Paradox der Geschlechter” eine Vielzahl von Unterschieden zwischen Mann und Frau nach, führt dafür eine große Menge von wissenschaftlichen Quellen an. Natürlich bestehen auch innerhalb eines Geschlechts große Unterschiede, was ja nur positiv ist. Insgesamt kann man jedoch sehen, dass das Mann- und Frausein auf Ergänzung hin angelegt ist.
In meinem beruflichen Alltag erlebe ich immer häufiger, dass Jugendliche in ihrer Identität massiv und krankhaft verunsichert sind. Dies trägt mit zu heftigen psychischen Erkrankungen bei, die oft nicht vollständig zu beheben sind.
Die offizielle Form des Gender-Mainstreaming will uns glauben machen, dass es sich dabei nur um Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern und um eine vergrößerte Vielfalt des Mann- und Frauseins handelt.
In Wirklichkeit steht dahinter jedoch die wissenschaftlich völlig widerlegte Auffassung, dass jedes geschlechtstypische Verhalten allein erlernt ist, bzw. willkürlich zu ändern ist.
Sehr problematisch ist der oft von Gender-Mainstreaming-Verfechtern vertretene Anspruch “alte Rollenmuster aufzubrechen, die traditionellen Rollen zu entwerten.” Muss denn alles, was sich seit Jahrhunderten bewährt hat auf einmal schlecht sein? Sollte man die Bewertung nicht dem mündigen Bürger selbst überlassen?
Gerade in der heutigen Zeit der zerfallenden Familien fehlen den Kindern oft die Vorbilder für eine eigene stabile Identität (Sprichwort: Zur Erziehung eines Kindes ist ein ganzes Dorf notwendig). Ich kann Ihnen allen nur raten: Wenn Sie selbst gerne Mann, gerne Frau sind: geben Sie Ihrer Umgebung ein positives Beispiel davon, wie sie dies leben und seien Sie denjenigen ein Vorbild, die evtl. in ihrer eigenen Familie kein entsprechendes Modell (Lernen am Vorbild!) haben!Damit bekämpfen Sie die Gender-Ideologie am effektivsten!
Es geht doch hier nicht darum, meiner Tochter die Bauklötz wegzunehmen (oder meinem Sohn die Barbie-Puppe). Ich verstehe den Beitrag so, dass einfach zu viel Geld und Energie in den Gender-Extremismus gesteckt wird; einem Extremis, für dessen Daseinsberechtigung keinerlei Anhaltspunkte; für dessen Erfolg es keinerlei Beweise gibt. Und: Sind Extremismus und Missionierung nicht per se “schlecht”?